Ho­en­eß: Drei Bü­rota­ge pro Wo­che

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Uli Ho­en­eß will nach sei­ner er­war­te­ten Rück­kehr ins Prä­si­den­ten­amt beim FC Bay­ern Mün­chen wie­der die „Ab­tei­lung Atta­cke“bil­den. „Das deut­li­che Wort wird wei­ter mein Mar­ken­zei­chen sein, das wird sich nicht än­dern, ich wer­de si­cher nicht her­umei­ern“, sag­te Ho­en­eß dem ki­cker.

Au­ßer­dem will sich der 64-Jäh­ri­ge „noch viel stär­ker für die Klei­nen ein­set­zen“, wie er be­ton­te: „Da­rin wird die ent­schei­den­de Ve­rän­de­rung des Uli Ho­en­eß be­ste­hen.“So ha­be er un­ter an­de­rem vor, sich für den Er­halt der ers­ten DFB-Po­kal­run­de in der ak­tu­el­len Form ein­zu­set­zen. Beim FC Bay­ern will Ho­en­eß ge­mäß sei­ner An­kün­di­gung, für das „Herz“zu ste­hen, „das Fa­mi­liä­re le- ben“. Ho­en­eß soll am Frei­tag auf der Jah­res­haupt­ver­samm­lung der Bay­ern er­neut zum Prä­si­den­ten ge­wählt wer­den und auch das Amt des Auf­sichts­rats­vor­sit­zen­den wie­der über­neh­men. Bei­de Po­si­tio­nen hat­te er nach sei­ner Ver­ur­tei­lung we­gen Steu­er­hin­ter­zie­hung zu drei­ein­halb Jah­ren Haft im März 2014 auf­ge­ge­ben. „Ich ste­he da­zu, dass ich ei­nen Feh­ler ge­macht ha­be“, sag­te Ho­en­eß jetzt, „da­für ha­be ich ge­sühnt und den Scha­den wie­der­gut­ge­macht.“Trotz der für ihn schwie­ri­gen letz­ten Jah­re sieht sich Ho­en­eß aber noch zu jung fürs Al­ten­teil. Selbst sei­ne Ehe­frau Su­si ha­be „er­kannt, dass ich nicht glück­lich wer­de, wenn ich mit 64 in den ab­so­lu­ten Ru­he­stand ge­he“, sag­te er. Al­ler­dings will sich Ho­en­eß „nicht sie­ben Ta­ge die Wo­che 24 St­un­den lang“in die Klub­zen­tra­le an der Sä­be­ner Stra­ße set­zen. Als Bü­rota­ge hat er mon­tags, mitt­wochs, frei­tags vor­ge­se­hen, zu­dem möch­te er bei den Spie­len der Bay­ern im Sta­di­on prä­sent sein.

Vor al­lem Franck Ri­bé­ry freut sich auf die Rück­kehr von Ho­en­eß. „Es war ei­ne ganz an­de­re Si­tua­ti­on für uns, als er nicht mehr da war. Aber jetzt ist er zu­rück – mit­was für ei­ner Ener­gie! Das­sieht man ihm in je­dem Mo­ment an. Wie sehr er sei­nen Klub, sei­ne Spie­ler ver­misst hat“, schwärm­te Ri­bé­ry erst kürz­lich im In­ter­view mit der

tz vom neu­en und al­ten FCBPrä­si­den­ten.

Fo­tos: dpa

Karl Hopf­ner räumt sei­nen Platz für Ho­en­eß. Der Bay­ernPa­tron hat an­ge­kün­digt, nicht 24 St­un­den an sie­ben Ta­gen die Wo­che in der Klub-Zen­tra­le zu ar­bei­ten

Uli Ho­en­eß wird nach Ver­bü­ßen sei­ner Haft am Frei­tag wie­der zum FCBPrä­si­den­ten ge­wählt. Sei­ne Frau Su­si muss­te er vor al­lem über­zeu­gen

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