Rech­nungs­hof übt Kri­tik

tz - - GELD+MARKT -

Der Eu­ro­päi­sche Rech­nungs­hof sieht die EU klar hin­ter ih­rem Ziel, min­des­tens ein Fünf­tel ih­res Bud­gets für den Kampf ge­gen den Kli­ma­wan­del aus­zu­ge­ben. Es ge­be „ein er­heb­li­ches Ri­si­ko“, dass das 20-Pro­zent-Ziel für den Zei­t­raum 2014 bis 2020 nicht er­reicht wer­de, teil­ten die EU-Rech­nungs­prü­fer am Di­ens­tag in Lu­xem­burg mit. Dem­nach gibt die EU von 2014 bis 2016 im Schnitt nur 17,6 Pro­zent ih­rer Haus­halts­mit­tel für den Kampf ge­gen die Er­der­wär­mung aus. Der Rech­nungs­hof kri­ti­sier­te auch, dass die EUKom­mis­si­on Bei­trä­ge der Land­wirt­schaft zur Ein­däm­mung des Kli­ma­wan­dels bis­her zu hoch an­setzt – und zwar ins­ge­samt im Sie­ben-Jah­res-Zei­t­raum um rund 33 Mil­li­ar­den Eu­ro.

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