War­um es noch nicht rund­läuft

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Das Er­geb­nis war er­nüch­ternd, doch spie­le­risch war der Auf­tritt des FC Bay­ern in Dort­mund gar nicht so schlecht. Wie­der ein­mal kam das der­zei­ti­ge Man­ko zu­mVor­schein: Den Bay­ern feh­len die gro­ßen Tor­chan­cen. Im Ge­gen­satz zu Pep Guar­dio­la wünscht sich Car­lo An­ce­lot­ti die­se lie­ber aus Kon­tern statt aus dau­er­haf­ter Do­mi­nanz. Das Pro­blem: Die Geg­ner ge­stat­ten den Münch­nern die­se Si­tua­tio­nen der An­ce­lot­ti-Phi­lo­so­phie nicht – dar­um läuft es bei den Bay­ern noch nicht rund. „Ak­tu­ell las­sen sich die Geg­ner der Bay­ern noch nicht wirk­lich dar- auf ein und si­chern ei­ge­ne An­grif­fe ent­spre­chend ab, um eben nicht in ei­nen sol­chen Kon­ter zu lau­fen“, er­klärt Alex­an­der Schmal­ho­fer, Lei­ter des Fach­be­reichs Spiel- und Tak­ti­kana­ly­se des In­sti­tuts für Fuß­ball­ma­nage­ment. Al­ler­dings sieht er bei den Ro­ten ei­ne ge­wis­se Mit­schuld. „Au­ßer­dem lau­fen die Bay­ern nach wie vor sehr hoch an, so­dass oft re­la­tiv we­nig Raum zur ei­ge­nen Kon­ter­ak­ti­on vor­han­den ist.“Der Tak­tik-Ex­per­te kommt zu dem Schluss, dass der FCB „sich nach wie vor noch in der Ge­wöh­nungs­pha­se an die neue Spiel­idee“be­fin­det. Der tz er­klärt er, wie die An­ce­lot­ti-Elf in Ros­tow wie­der er­folg­reich sein kann. „Sie braucht ei­ne kla­re Idee im Spiel mit Ball, weil zu er­war­ten ist, dass Ros­tow wohl eher tief ste­hen und auf das Um­schalt­spiel set­zen wird.“

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