Ho­frei­ter (Grü­ne) für Kurs­wech­sel

tz - - POLITIK -

Die Grü­nen als mög­li­cher Ko­ali­ti­ons­part­ner für die Uni­on nach der Bun­des­tags­wahl? Das scheint fast das ein­zig mög­li­che Sze­na­rio zur Ver­hin­de­rung ei­ner Neu­auf­la­ge der GroKo. Doch Grü­nen-Frak­ti­ons­chef An­ton Ho­frei­ter geht die Kanz­le­rin fron­tal an. Mer­kel set­ze trotz al­ler Kon­flik­te auf ein „Wei­ter so“.

„Nach acht Jah­ren nicht er­folg­rei­cher Po­li­tik könn­te die Bun­des­re­gie­rung über­le­gen, ob das die rich­ti­ge Po­li­tik war“, meint Hof- rei­ter. Mer­kels Re­gie­rung ha­be zu we­nig ge­tan ge­gen das Aus­ein­an­der­fal­len der EU, die Spal­tung der Ge­sell­schaft, die Be­kämp­fung von Flucht­ur­sa­chen und den Kli­ma­schutz.

Ho­frei­ter for­dert ei­nen Kurs­wech­sel: „All das ist po­li­tisch än­der­bar“, sagt er an Mer­kel ge­rich­tet. Und hier könn­ten dann doch wie­der die Grü­nen ins Spiel kom­men – als Part­ner bei die­ser Ve­rän­de­rung.

Frust darf nicht an Min­der­hei­ten aus­ge­las­sen­wer­den. Grü­nen-Frak­ti­ons­chef An­ton Ho­frei­ter

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