Das droht durch den Bür­ger­ent­scheid

tz - - MÜNCHEN+REGION -

Das Bünd­nis für sau­be­re Luft hat ges­tern das Bür­ger­be­geh­ren ins Le­ben ge­ru­fen. 24 Or­ga­ni­sa­tio­nen be­tei­li­gen sich. Ziel ist es, dass bis zum Jahr 2025 rund 80 Pro­zent des In­di­vi­du­al­ver­kehrs mit öf­fent­li­chen Ver­kehrs­mit­teln und emis­si­ons­frei­en Fahr­zeu­gen ab­ge­wi­ckelt wer­den. Der­zeit be­trägt die­se Quo­te et­wa 65 Pro­zent. Um das zu er­rei­chen, könn­te es bei­spiels­wei­se ei­ne Ci­ty-Maut ge­ben. Das wird seit Jah­ren in Lon­don prak­ti­ziert. Dort zah­len Au­to­fah­rer Geld, um in die In­nen­stadt ein­zu­fah­ren. Oder aber die Stadt München wei­tet die Um­welt­zo­ne aus. Da­mit könn­te sich auch Re­fe­ren­tin Ste­pha­nie Ja­cobs an­freun­den: „Das wä­re das ziel­füh­ren­de Mit­tel, um die Grenz­wer­te nach­hal­tig ein­zu­hal­ten. All die­se Vor­schlä­ge, aber auch Fahr­ver­bo­te oder Stre­cken­sper­run­gen, be­dürf­ten je­doch ei­ner Ent­schei­dung im Bund. Der Stadt sind da die Hän­de ge­bun­den. Das Um­welt­mi­nis­te­ri­um geht der­weil da­von aus, dass et­wa ei­ne Ein­hal­tung des Stick­oxid-Grenz­wer­tes an der Lands­hu­ter Al­lee erst nach 2030 mög­lich ist, am St­a­chus ab dem Jahr 2025.

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