Ver­riet Po­li­zist SEK-Ein­satz?

Reichs­bür­ger und To­des­schüt­ze war mit zwei Be­am­ten im Han­dy­chat

tz - - OÜNCHEN+REIION -

Der Reichs­bür­ger und To­des­schüt­ze von Ge­or­gens­g­münd Wolf­gang P. war mit zwei Po­li­zis­ten gut be­kannt: Sie stan­den per Han­dy­chat in Kon­takt!

Die bei­den Be­am­ten aus Mit­tel­fran­ken – ein 49 Jah­re al­ter Ober­kom­mis­sar und ein 50 Jah­re al­ter Haupt­kom­mis­sar – wur­den mit so­for­ti­ger Wir­kung vom Di­enst sus­pen­diert. Ih­re Woh­nun­gen und Di­enst­räu­me wur­den am Mitt­woch durch­sucht, Com­pu­ter und Han­dys si­cher­ge­stellt. Bay­erns In­nen­mi­nis­ter Joa­chim Herr­mann (CSU) zeig­te sich „ent­setzt“über die neu­en Er­kennt­nis­se.

Warn­ten die Po­li­zis­ten den Reichs­bür­ger-Spezl vor dem SEK-Ein­satz? Da­für gibt es laut Ober­staats­an­walt Al­f­red Hu­ber kei­ne Hin­wei­se. Der 49-jäh­ri­ge Be­am­te soll al­ler­dings nach­ge­se­hen ha­ben, ob Wolf­gang P. im Po­li­zei-Com­pu­ter er­fasst ist, und zwar ge­nau zu dem Zeit­punkt, als dem „Reichs­bür­ger“vom Land­rats­amt mit­ge­teilt wor­den war, dass sei­ne Waf­fen ein­ge­zo­gen wür­den. Ge­gen den Po­li­zist wird nun we­gen des Ver­dachts auf den Ver­rat von Di­enst­ge- heim­nis­sen er­mit­telt. Der 50 Jah­re al­te Haupt­kom­mis­sar gilt der­zeit nur als Zeu­ge. Bei dem be­schul­dig­ten Ober­kom­mis­sar wur­den meh­re­re ver­bo­te­ne Ge­gen­stän­de wie Wurf­s­ter­ne, ein Wurf­mes­ser so­wie ei­ne Schreck­schuss­waf­fe oh­ne Zu­las­sung ge­fun­den. Zur Chat­grup­pe ge­hört auch sei­ne Le­bens­ge­fähr­tin.

To­des­schüt­ze Wolf­gang P. er­hielt In­for­ma­tio­nen von ei­nem Po­li­zei-Spezl

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.