Neu­es zum Kon­zert­saal

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Es geht vor­an mit den Plä­nen zum neu­en Kon­zert­haus im Werks­vier­tel am Ost­bahn­hof. Bay­erns Kunst­mi­nis­ter Lud­wig Spa­en­le (CSU) gab ges­tern im Land­tag ei­nen Was­ser­stand be­kannt. Ne­ben dem gro­ßen Saal (1800 Plät­ze) soll ein klei­ne­rer Saal mit 600 Plät­zen ge­baut wer­den.

Bis Mai 2017 läuft der Ar­chi­tek­ten­wett­be­werb, und in Kür­ze be­gin­nen die Ver­hand­lun­gen mit dem Grund­stücks­ei­gen­tü­mer über ei­nen Pacht­ver­trag. „Ziel ist, dass wir im Früh­som­mer 2018 mit den Bau­ar­bei­ten be­gin­nen“, sagt der Mi­nis­ter. Der Kon­zert­saal ist pri­mär als Heim­stät­te für das Sym­pho­nie­or­ches­ter des BR ge­dacht. Die Kos­ten wer­den auf mehr als 300 Mil­lio­nen Eu­ro ge­schätzt, der BR soll sich mit 65 Mil­lio­nen dar­an be­tei­li­gen. Spa­en­le ver­sprach „ein Kon­zert­haus, das den höchs­ten An­for­de­run­gen ge­nügt“. Am Ar­chi­tek­tur­wett­be­werb be­tei­li­gen sich 35 Bü­ros. Die Be­schwer­de des re­nom­mier­ten Ar­chi- tek­ten Ste­phan Braun­fels (Pi­na­ko­thek der Mo­der­ne), der nicht aus den mehr als 200 Be­wer­bun­gen aus­ge­wählt wur­de, wie­sen die Ver­ant­wort­li­chen zu­rück. Er sei zwar weit vor­ne ge­le­gen, aber eben nicht un­ter den ers­ten 35. Das Ver­fah­ren sei mit rech­ten Din­gen zu­ge­gan­gen.

Auch ein „Schau­fens­ter“soll ent­ste­hen: ei­nen Auf­füh­rungs­ort mit Werk­statt-Cha­rak­ter, ins­be­son­de­re für die Mu­sik­hoch­schu­le.

F.: dpa

Hier soll der neue Kon­zert­saal hin. Bau­be­ginn: Früh­jahr 2018

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