Kar­pal­tun­nel­syn­drom

tz - - BUNT GEMISCHT -

Wie muss ein Kar­pal­tun­nel­syn­drom the­ra­piert wer­den und ab wann muss ich ope­riert wer­den? Tan­ja K., München

Bei ei­ner leich­te­ren Au­s­prä­gung des Kar­pal­tun­nel­syn­droms kann ei­ne Hand­ge­lenks­schie­ne für die Nacht ge­tra­gen wer­den. Ei­ne kurz­fris­ti­ge ent­zün­dungs­hem­men­de The­ra­pie kann die Be­schwer­den ins­be­son­de­re dann gut lin­dern, wenn ei­ne Über­las­tung des Hand­ge­len­kes oder der Fin­ger den Be­schwer­den vor­an­ge­gan­gen ist. In die­sem Fall kann auch die Ver­mei­dung wei­te­rer Über­las­tung die Be­schwer­den re­du­zie­ren. Spä­tes­tens wenn das Taub­heits­ge­fühl aber dau­er­haft be­steht, Aus­fäl­le der Mus­kel­funk­ti­on auf­tre­ten oder sich ge­rin­ge­re Be­schwer­den durch die oben ge­nann­ten Maß­nah­men nicht bes­sern, soll­te ei­ne OP durch­ge­führt wer­den. Da­bei spal­tet der Chir­urg die Band­struk­tur, wel­che den Kar­pal­tun­nel beu­ge­sei­tig hin be­grenzt. Da­mit be­kom­men die im Kar­pal­ka­nal ent­hal­te­nen Seh­nen und der Mit­tel­nerv mehr Platz, wo­durch der Druck auf die Struk­tu­ren sinkt, da­mit kann sich der Nerv er­ho­len. Die ope­ra­ti­ve Be­hand­lung ei­nes Kar­pal­tun­nel­syn­droms kann ent­we­der durch ei­ne of­fe­ne oder durch ei­ne en­do­sko­pi­sche Ope­ra­ti­on er­fol­gen. Prof. Dr. MeD. Mar­Tin jung hanD- unD fuss­sPe­zia­lisT ocM – or­Tho­Pä­Di­sche chir­ur­gieMün­chen

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