Die klei­ne Kri­se zur rech­ten Zeit…

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Ein ge­wis­ser Die­go Pa­blo Si­meo­ne hat ein­mal ge­sagt, dass das wich­tigs­te Spiel im­mer das nächs­te ist. Und der Mann, Trai­ner von Bay­ern-Kon­kur­rent At­lé­ti­co Ma­drid, hat recht, das dürf­te Karl-Heinz Rum­me­nig­ge spä­tes­tens seit dem gest­ri­gen Frost­frust in Ros­tow klar sein. Auch Car­lo An­ce­lot­ti wird sich hin­ter­her ge­fragt ha­ben, war­um er wich­ti­ge Schlüs­sel­spie­ler wie Xa­bi Alon­so, Mats Hum­mels, Da­vid Ala­ba oder Tho­mas Mül­ler in Russ­land zu­nächst auf der Bank ließ, aber all das bringt jetzt nichts mehr. Die Ta­bel­len­füh­rung in der Bun­des­li­ga ist vor­erst mal futsch, in der Cham­pi­ons­Le­ague-Grup­pe D ist Platz eins auch nicht mehr mög­lich. Und auf dem Pa­pier ste­hen zwei Plei­ten aus den ver­gan­ge­nen zwei Spie­len – der Mo­ment, an dem man das Wort Kri­se in den Mund neh­men darf, ist al­so mitt­ler wei­le durch­aus er­reicht. Die Selbst­ver­ständ­lich­keit im Spiel des Re­kord­meis­ters ist da­hin, das Um­schalt­spiel macht Sor­gen und Car­lo An­ce­lot­ti steht be­reits fünf Mo­na­te nach Amts­an­tritt in der Kri­tik – wo­für er auch die Ver­ant­wor­tung über­nimmt, wie der Mis­ter ges­tern un­ter­strich. Aber Phil­ipp Lahm hat recht: „Es ist nichts Dra­ma­ti­sches pas­sier t.“Man ist über­all noch im Ren­nen und hat ge­nug Zeit, um die de­fi­ni­tiv vor­han­de­nen Schwä­chen im Spiel der Münch­ner ab­zu­stel­len. Wann? Am bes­ten di­rekt am Sams­tag ge­gen Le­ver­ku­sen, dem nächs­ten und so­mit auch wich­tigs­ten Spiel für die Bay­ern. Der Mei­nung dürf­te auch Uli Ho­en­eß sein, und er wird sie ge­wiss auch bei sei­ner Re­de kund­tun, wenn er mor­gen Abend auf der JHV zum Prä­si­den­ten des FCB wie­der­ge­wählt wird. Der Bay­ern-Ma­cher wuss­te schließ­lich im­mer sehr gut, wann er Im­pul­se set­zen muss­te.

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