Ho­en­eß-Wahl ein Spek­ta­kel

tz - - SPORT -

Karl-Heinz Rum­me­nig­ge sieht kri­ti­schen De­bat­ten über die Rück­kehr des nach wie vor un­ter Be­wäh­rung ste­hen­den Steu­er­sün­ders Uli Ho­en­eß ins Prä­si­den­ten­amt des FC Bay­ern ge­las­sen ent­ge­gen. „Die­ser Klub tickt ein we­nig an­ders“, sag­te der Vor­stands­chef dem Han­dels­blatt zur am Frei­tag an­ste­hen­den Wahl. Der FC Bay­ern wol­le sich zwar nicht von den gel­ten­den Com­p­li­an­ce-Re­geln – al­so dem Ein­hal­ten ge­setz­li­cher Vor­ga­ben und ethi­scher Stan­dards – ab­kop­peln. Es dür­fe aber auch nicht ver­ges­sen wer­den, dass der Ver­ein FC Bay­ern München e.V. Mehr­heits­ge­sell­schaf­ter des Bun­des­li­gis­ten sei. „Wenn dar­über in der Re­pu­blik dis­ku­tiert wird, müs­sen wir das aus­hal­ten.“Die Rück­kehr von Ho­en­eß wer­de von den Fans „auch als Spek­ta­kel“emp­fun­den, sag­te Rum­me­nig­ge. Ho­en­eß war im März 2014 we­gen Steu­er­hin­ter­zie­hung von fast 30 Mil­lio­nen Eu­ro zu drei­ein­halb Jah­ren Haft ver­ur­teilt wor­den. Sei­ne Haft­zeit en­de­te En­de Fe­bru­ar.

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