Gro­ße Hoff­nung auf die DNA des Tä­ters

tz - - MÜNCHEN+REGION -

ten­zei­chen XY … un­ge­löst“ Im Fall der miss­brauch­ten Rent­ne­rin wur­den bis zum heu­ti­gen Tag rund 10 000 Spu­ren ab­ge­ar­bei­tet und von 800 Se­xu­al­straf­tä­tern Spei­chel­pro­ben ge­nom­men. Ein Tref­fer war nicht da­bei. Mar­kus Deindl, Chef der Kri­po Weil­heim, sag­te dem „Sechs­bis sie­ben­mal wa­ren wir der Mei­nung, wir ha­ben ihn.“Er und sein Team wol­len die Hoffung nicht auf­ge­ben, denn schließ­lich ha­ben die Er­mitt­ler ja die DNA. Zu den greif­ba­ren Spu­ren ge­hö­ren das Wur­zel­stück mit den Hand­schel­len, das ro­te Kle­be­band und ein Ver­gleichs­mo­dell des Ei­sen­bah­ner-Ruck­sacks (Fo­to), den der Tä­ter trug. Ge­fahn­det wird heu­te aber nicht mehr nach ei­ner „Bes­tie“, son­dern eher nach ei­nem Mann, der ein un­auf­fäl­li­ges Le­ben führt und ei­ne se­xu­el­le Stö­rung in ei­ner Par­al­lel­welt aus­ge­lebt hat. Nach der Tat hat­te er da­mals so­gar noch die Woh­nung sei­nes Op­fers in Ober­gie­sing durch­sucht. Die Frau lebt heu­te nicht mehr in Mün­chen und will mit al­lem nichts mehr zu tun ha­ben.

Fo­tos: Dem­mel, Po­li­zei, ZDF

Das Ver­bre­chen ge­schah am Lei­ten­berg (gro­ßes Fo­to), ei­nem Vor­gip­fel des Brau­necks. Mit Hand­schel­len hat­te der Tä­ter (links ei­ne da­mals ver­brei­te­te Phan­tom­zeich­nung) an ei­nen Baum ge­fes­selt. Der Fall war auch The­ma in der Sen­dung „Ak

(oben). We­gen der schier un­glaub­li­chen Bru­ta­li­tät war die Be­völ­ke­rung so auf­ge­bracht, dass da­mals so­gar der völ­lig un­schul­di­ge männ­li­che Darstel­ler an­ge­fein­det wur­de

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