„Un­ver­schämt und ver­lo­gen“

tz - - SPORT -

Ha­san Is­ma­ik hat mal wie­der los­ge­legt. Auf Face­book. Dies­mal wa­ren nicht Trai­ner, Sport­di­rek­to­ren oder Spie­ler das An­griffs­ziel, son­dern die Me­di­en. Das sah dann beim In­ves­tor so aus. ■ „Hun­der­te Fans ha­ben mir in den letz­ten St­un­den ge­schrie­ben und mich auf­ge­for­dert, dass ich mich von der de­spek­tier­li­chen, un­ver­schäm­ten und ver­lo­ge­nen Be­richt­er­stat­tung in den re­gio­na­len und über­re­gio­na­len Me­di­en nicht aus der Spur brin­gen las­sen soll. Das macht mich stolz.“■ „EinWort­zu­den1860-Re­por­tern: Ich ha­be ih­nen in den ers­ten Jah­ren die Hand ge­reicht. Doch seit ge­rau­mer Zeit at­ta­ckie­ren sie mich vor al­lem des­we­gen, weil ich nicht mehr mit ih­nen spre­che. Trotz­dem ver­su­chen sie über Mit­tels­män­ner mit mir in Kon­takt zu tre­ten. Ich wer­de die­sen cha­rak­ter­lo­sen Men­schen nie mehr ein In­ter­view ge­ben. Sie schrei­ben, dass ich die 50+1-Re­gel nicht ak­zep­tie­ren wür­de. Das Ge­gen­teil ist der Fall. Es ist ein dre­cki­ges Spiel zwi­schen Me­di- en und Hin­ter­män­nern, das ich längst durch­schaut ha­be. Mit ih­rer Lü­gen­kam­pa­gne brin­gen die Me­di­en mich je­den Tag noch nä­her an 1860 als weg da­von. Sie ver­su­chen euch über ih­re Platt­form zu ma­ni­pu­lie­ren und uns Fans in der Stadt, in Bay­ern und ganz Deutsch­land lä­cher­lich zu ma­chen. Der TSV 1860 ist zum Spiel­ball von dunk­len In­ter­es­sen ge­wor­den.“■ „Ich ver­spre­che euch: Ich wer­de bis zu mei­nem letz­ten Atem­zug für den TSV 1860 kämp­fen, um al­le Ma­chen­schaf­ten in die­sem groß­ar­ti­gen Ver­ein auf­zu­de­cken. Es gibt Leu­te im Ver­ein, die Kor­rup­ti­on und Plün­de­rung un­ter­stüt­zen – ich wer­de mit al­len Mit­teln da­ge­gen vor­ge­hen. Es gibt gu­te Grün­de, dass un­ser Ver­ein seit mehr als ei­nem Jahr­zehnt gro­ße fi­nan­zi­el­le Schwie­rig­kei­ten hat. Das liegt nicht al­lein an der Al­li­anz Are­na, son­dern an vie­len an­de­ren Din­gen. Ich ha­be in mei­nen ers­ten Jah­ren nicht dar­an ge­glaubt, dass dies bei ei­nem gro­ßen deut­schen Fuß­ball­klub wie 1860 mög­lich ist.“

Das, was Is­ma­ik jetzt von sich gab, hiel­ten wir auch nicht für mög­lich…

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