Flam­men­in­fer­no am Christ­kindl­markt

tz - - COMIC -

Groß­alarm in Straubing: Bis zu 15 Me­ter hoch schla­gen Flam­men aus dem his­to­ri­schen Rat­haus, di­cke Rauch­wol­ken zie­hen über die In­nen­stadt. Der his­to­ri­sche Teil des Ge­bäu­de ist wohl nicht mehr zu ret­ten.

Ge­gen 15.43 Uhr heul­ten am Frei­tag­nach­mit­tag die Sirenen. Zu der Zeit stand der Dach­stuhl des mehr als 600 Jah­re al­ten Ge­bäu­des be­reits in Flam­men. Die Feu­er­wehr war mit ei­nem Groß­auf­ge­bot im Ein­satz und ver­such­te, ein Über­grei­fen der Flam­men auf an­de­re Ge­bäu­de zu ver­hin­dern. Erst am Abend hat­te die Feu­er­wehr die La­ge un­ter Kon­trol­le. Nur im In­nern des Rat­hau­ses wü­te­ten noch die Flam­men. Die Lösch­ar­bei­ten soll­ten vor­aus­sicht­lich noch bis zum Sams­tag­mor­gen dau­ern. Die Ur­sa­che für den Brand war zu­nächst un­klar, der Scha­den dürf­te in die Mil­lio­nen ge­hen.

„Es ist si­cher­lich nicht das kom­plet­te Ge­bäu­de be­trof­fen, aber der his­to­ri­sche Teil auf al­le Fäl­le“, sag­te Strau­bings Oberbürgermeister Mar­kus Pan­ner­mayr (CSU). Das Rat­haus wer­de si­cher wie­der auf­ge­baut, aber „jetzt schau­en wir erst­mal, dass wir Herr der La­ge wer­den, dass es kei­ne Ver­letz­ten gibt. Das ist das Al­ler­wich­tigs­te“. Die Po­li­zei hat­te vor­sorg­lich ei­ne Ver­miss­ten­stel­le ein­ge­rich­tet.

Der Christ­kindl­markt in un­mit­tel­ba­rer Nä­he wur­de ge­räumt. Die Feu­er­wehr hat­te we­gen des star­ken Fun­ken­flugs die Ver­kaufs­bu­den ge­wäs­sert. Der Weih­nachts­markt soll­te ei­gent­lich am Frei­tag­nach­mit­tag of­fi­zi­ell er­öff­net wer­den. Dies wur­de ab­ge­sagt.

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