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Zwei Spie­le in Fol­ge ver­lo­ren, drei Spie­le in Fol­ge sieg­los und das ers­te Mal seit 39 Spiel­ta­gen nicht mehr Ta­bel­len­füh­rer in der Bun­des­li­ga: Der FC Bay­ern steckt vor dem Spiel ge­gen Bay­er Le­ver­ku­sen (18.30 Uhr/Sky) in der Kri­se! Wie ernst die Si­tua­ti­on beim deut­schen Re­kord­meis­ter ist, hat Car­lo An­ce­lot­ti ges­tern noch ein­mal ver­bal ver­deut­licht. Auf der Ab­schluss-Pres­se­kon­fe­renz sprach An­ce­lot­ti von An­fang an Eng­lisch und­nicht, wie sonst üb­lich, Deutsch. Das macht der Mis­ter im­mer dann, wenn er sei­nen Wor­ten noch mehr Nach­druck als üb­lich ver­lei­hen will. Das tat An­ce­lot­ti be­reits ver­gan­ge­ne Wo­che, als er über die Ge­fah­ren ei­nes zu voll ge­stopf­ten Län­der­spiel­ka­len­ders sprach.

Das Wort Kri­se nahm An­ce­lot­ti auch auf Eng­lisch nicht in den Mund. Die schwa­chen Leis­tun­gen sei­ner Mann­schaft sind dem Ita­lie­ner trotz­dem nicht ent­gan­gen: „Klar sind wir nicht glück­lich. Aber ich bin op­ti­mis­tisch, dass wir da raus­kom­men und ein gu­tes Spiel ab­lie­fern.“Gleich­zei­tig bat An­ce­lot­ti um Ge­duld für sich und sei­ne Ar­beit. Er sieht die ak­tu­el­len Pro­ble­me nicht im kör­per­li­chen Be­reich, son­dern in der Um­set­zung der Stra­te­gie und sei­nes Sys­tems. „Ich ha­be Selbst­ver­trau­en, ich bin Op­ti­mist. Ich bin zu­ver­sicht­lich, dass wir aus die­ser Pha­se schnell her­aus­kom­men“, sag­te An­ce­lot­ti ge­wohnt ruhig und sach­lich. Car­lo, der coo­le Kri­sen­ma­na­ger.

Mit ei­nem Heim­sieg ge­gen Le­ver­ku­sen könn­te An­ce­lot­ti zu­min­dest vor­über­ge­hend Feu­er aus der Kri­sen-Dis­kus­si­on neh­men – vor­aus­ge­setzt, der Auf­tritt sei­ner Mann­schaft ist sou­ve­rän, spie­le­risch über­zeu­gend und im Ide­al­fall do­mi­nant! Ma­nu­el Neu­er kann sei­nem

Tak­tik Die Bay­ern wer­den ver­su­chen, zu al­ter Do­mi­nanz zu fin­den und hin­ten si­cher zu ste­hen. Schieds­rich­ter Mar­co Fritz (Korb)

Kar­ten Die Are­na ist aus­ver­kauft. Trai­ner da­bei hel­fen. Der Na­tio­nal­tor­wart wird nach über­stan­de­ner Mus­kel­ver­här­tung heu­te im Tor ste­hen. Un­wahr­schein­lich ist hin­ge­gen ein Start­elf-Ein­satz von Ar­turo Vi­dal. Der Chi­le­ne plagt sich seit der Län­der­spiel­pau­se mit Ad­duk­to­ren­pro­ble­men. Dar­um stell­te An­ce­lot­ti klar: „Wenn es ein Ri­si­ko bei Vi­dal gibt, wird er nicht spie­len.“Ar­jen Rob­ben (Ober­schen­kel­pro­ble­me) und Ja­vi Mar­tí-

Feh­len Co­man, Boateng

39 Hen­richs 4 Tah 44 Kampl 10 Cal­ha­nog­lu 7 Chicha­ri­to

7 Ri­bé­ry 27 Ala­ba Trai­ner Car­lo An­ce­lot­ti

Gut drauf Kei­ner 6 Thia­go

1 Le­no

9 Le­wan­dow­ski 14 Alon­so 8 Mar­tí­nez Trai­ner Ro­ger Schmidt

Gut drauf Kampl

Feh­len Bel­la­ra­bi

Tak­tik Le­ver­ku­sen will die schwa­che De­fen­si­ve der Bay­ern durch Kon­ter und schnel­les Um­schalt­spiel über­win­den. 21 To­prak 20 Arán­guiz 31 Vol­land 32 Kim­mich 5 Hum­mels 1 Neu­er nez (Ober­schen­kel­ver­let­zung) könn­ten da­für Op­tio­nen für die An­fangs­for­ma­ti­on sein. Je­ro­me Boateng brach ges­tern üb­ri­gens das Ab­schluss­trai­ning nach 33 Mi­nu­ten ab. „Er hat sich nicht gut ge­fühlt. Wir wer­den kein Ri­si­ko ein­ge­hen.“In Sa­chen Li­fe­style-Vor­wurf von Rum­me­nig­ge in Rich­tung Boateng sag­te der Trai­ner selbst­kri­tisch: „Boateng ist pro­fes­sio­nell und ar­bei­tet hart. Wir müs­sen es al­le besser ma­chen, auch der

Trai­ner!“

18 Wen­dell 19 Brandt 25 Mül­ler 21 Lahm

TV/Ra­dio Sky über­trägt die Par­tie live, Sport 1 fm sen­det das Spiel im Web­ra­dio.

On­li­ne Den Live Ti­cker und die No­ten fin­den Sie wie im­mer auf tz.de.

Fo­tos: AFP, dpa

Car­lo soll­te ge­gen Le­ver­ku­sen ge­win­nen

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