CSU-Chef sieht Wen­de im Flücht­lings­streit

tz - - POLITIK -

Noch vor we­ni­gen Ta­gen hat­te Horst See­ho­fer er­neut da­mit ge­droht, die CSU wer­de nur dann in Ber­lin mit­re­gie­ren, wenn es die von ihm ge­for­der­te Be­gren­zung auf ma­xi­mal 200 000 Flücht­lin­ge im Jahr ge­ben wer­de. Jetzt sieht der CSU-Chef ei­ne Wen­de in der Flücht­lings­po­li­tik von Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel: Nach meh­re­ren ver­trau­li­chen Ge­sprä­chen mit der CDU-Che­fin spricht See­ho­fer nun von „er­freu­li­chen Ent­wick­lun­gen“in den Be­zie­hun­gen der Schwes­ter­par­tei­en.

Aus sei­ner Sicht ge­be es nun „gro­ße kon­kre­te Schnitt­men­gen“bei der Steu­er, der Ren­te und in der Flücht­lings­fra­ge, so See­ho­fer in der Bild am Sonn­tag. Bei­de Par­tei­en streb­ten „ei­ne kla­re Be­gren­zung der Zu­wan­de­rung, ei­ne Steu­er­sen­kung in zwei­stel­li­ger Mil­li­ar­den­hö­he und wei­te­re Ver­bes­se­run­gen bei der Ren­te“an. Ers­ter sicht- ba­rer Schritt der Ver­söh­nung: Mer­kel wer­de an der ge­mein­sa­men Stra­te­gie­sit­zung im Ja­nu­ar in der Münch­ner CSUZen­tra­le teil­neh­men, kün­dig­te See­ho­fer an.

Har­mo­nie wie frü­her? Mer­kel und See­ho­fer 2014

Newspapers in German

Newspapers from Germany

© PressReader. All rights reserved.