Ers­te Rück­trit­te bei den Lö­wen

tz - - SPORT - CM, LK

Pres­se­boy­kott, Haus­ver­bot für die Me­di­en – Meis­ter­ka­pi­tän Pe­ter Gros­ser ver­folgt mit Kopf­schüt­teln, was bei 1860 vor sich geht. „Das ist un­ver­ständ­lich und der völ­lig fal­sche Weg“, sag­te Gros­ser am Sonn­tag der tz. Die Pres­se sei ge­ra­de für 1860 „ein ganz wich­ti­ger Trans­por­teur“, au­ßer­dem kön­ne man sich bei den Lö­wen über die „Be­richt­er­stat­tung in den letz­ten Jah­ren nicht be­kla­gen. An­ge­sichts der Er­eig­nis­se wur­de Sech­zig ja noch mit Samt­hand­schu­hen an­ge­fasst“.

Gros­sers Rat: „Sech­zig muss na­tür­lich mit Is­ma­ik zu­sam­men­ar­bei- ten, im ein oder an­de­ren Punkt aber schon auch ei­ne ei­ge­ne Mei­nung ver­tre­ten. Des­halb hat mich auch ge­wun­dert, dass kein De­men­ti kam, als Is­ma­ik von Kor­rup­ti­on und Plün­de­rung im Ver­ein ge­spro­chen hat. Denn die­se An­schul­di­gun­gen, ob sie jetzt stim­men oder nicht, ha­ben dem Ver­ein sehr ge­scha­det.“

Am Abend gab es ers­te Kon­se­quen­zen von Sei­ten des e.V. Mit Karl-Chris­ti­an Bay und Chris­ti­an Wag­gers­hau­ser tra­ten zwei Mit­glie­der des Ver­wal­tungs­rats zu­rück, Bay leg­te auch sei­ne Äm­ter im Ge­schäfts- füh­rungs-Bei­rat und als Ha­san Is­maiks Stell­ver­tre­ter im Auf­sichts­rat der KGaA nie­der. Ei­ne Re­ak­ti­on auf die jüngs­ten Al­lein­gän­ge des In­ves­tors in Sa­chen Trai­ner und Ge­schäfts­füh­rer? Die per­sön­li­chen For­mu­lie­run­gen der bei­den Ver­wal­tungs­rats­mit­glie­der deu­ten auf ei­nen Kon­flikt hin. So sagt et­wa Bay, dass sei­ne Zie­le in den „der­zei­ti­gen Struk­tu­ren nicht um­setz­bar“sei­en. Da­bei hat­te Is­ma­ik zu­letzt spe­zi­ell Bay mit Lob be­dacht. Ei­ne wei­te­re Ab­sur­di­tät im weiß-blau­en Ma­rio­net­ten­thea­ter.

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