Stim­men zum Ab­schied

tz - - REPORT -

■ US-Prä­si­dent Ba­rack Oba­ma: Die Ge­schich­te wird den enor­men Ein­fluss die­ser ein­zig­ar­ti­gen Fi­gur auf die Men­schen und die Welt um ihn her­um be­ur­tei­len.

■ Do­nald Trump: Heu­te er­fährt die Welt vom Tod ei­nes bru­ta­len Dik­ta­tors, der sein ei­ge­nes Volk fast sechs Jahr­zehn­te lang un­ter­drückt hat. ■ Frank­reichs Prä­si­dent François Hol­lan­de: Er hat die ku­ba­ni­sche Re­vo­lu­ti­on ver­kör­pert, so­wohl in den Hoff­nun­gen, die sie ge­weckt hat, als auch in den Ent­täu­schun­gen, die sie her­vor­rief.

■ Russ­lands Prä­si­dent Wla­di­mir Pu­tin: Der Na­me die­ses her­aus­ra­gen­den Staats­manns wird zu Recht als Sym­bol ei­ner Ära in der mo­der­nen Welt­ge­schich­te an­ge­se­hen. (...) Fi­del Cas­tro war ein auf­rich­ti­ger und ver­läss­li­cher Freund Russ- lands.

■ Ex-Lin­ken-Frak­ti­ons­chef Gre- gor Gy­si: Fi­del Cas­tro hat sein Le­ben ris­kiert, als er mit we­ni­gen Frau­en und Män­nern be­gann, das dik­ta­to­ri­sche Re­gime Ba­tis­tas zu be­kämp­fen. (...) Die Beur­tei­lung von Fi­del Cas­tro ist und bleibt wi­der- sprüch­lich. (...) Er ist und bleibt ei­ne her­aus­ra­gen­de Per­sön­lich­keit der Welt­ge­schich­te.

■ Ko­lum­bi­ens Prä­si­dent Juan Ma­nu­el San­tos: Fi­del Cas­tro er­kann­te am En­de sei­ner Ta­ge, dass der be­waff­ne­te Kampf nicht der rich­ti­ge Weg ist. Er trug da­mit zum En­de des ko­lum­bia­ni­schen Kon­flikts bei.

■ Papst Fran­zis­kus er­klär­te zu Castros Tod, er rich­te „Ge­be­te an Gott, dass er in Frie­den ru-he“.

■ Fuß­ball-Le­gen­de Die­go Ma­ra- do­na: Ich bin schreck­lich trau­rig, denn er war wie ein zwei­ter Va­ter.

■ UN-Ge­ne­ral­se­kre­tär Ban Ki Moon: Un­ter Cas­tro mach­te Ku­ba Fort­schrit­te in den Be­rei­chen Bil­dung, Al­pha­be­ti­sie­rung und Ge­sund­heit.

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