Luft­han­sa streicht Flü­ge in Mün­chen

tz - - MÜNCHEN - SA­SCHA KAROWSKI

Frust­fürFlug­gäs­te:We­gen­des­er­neu­ten Streiks der Pi­lo­ten­ge­werk­schaft Ver­ei­ni­gung Cock­pit streicht die Luft­han­sa am Di­ens­tag und Mitt­woch gut 1700 Flü­ge. Am Di­ens­tag fal­len 816 Kurz­stre­cken­flü­ge aus, am Mitt­woch 890 Flü­ge auf der Kurz-, Mit­tel- und Langstre­cke, wie das Un­ter­neh­men am Mon­tag mit­teil­te. Be­trof­fen sei­en ins­ge­samt rund 180 000 Pas­sa­gie­re.

In Mün­chen gibt es je­den Tag 600 Luft­han­sa Group-Flü­ge. „Das heißt, dass wir auch auf Töch­ter um­bu­chen kön­nen“, sag­te ei­ne Luft­han­sa-Spre­che­rin der tz. Am Di­ens­tag fin­den da­her von den 600 Flü­gen 260 statt. Am Mitt­woch sind es 220. „Soll­te Don­ners­tag kein Streik sein, kön­nen wir wie­der weit­ge­hend nor­mal flie­gen.“Dar­über hin­aus hat Luft­han­sa der­weil über 250 000 Mails und SMS ver­schickt, um die Kun­den über Aus­fäl­le und Än­de­run­gen zu in­for­mie­ren.

Kurz­zei­tig war noch of­fen, ob tat­säch­lich ge­streikt wird. Denn Luft­han­sa woll­te den Streik er­neut ge­richt­lich un­ter­sa­gen las­sen. Das Un­ter­neh- men ha­be ei­ne einst­wei­li­ge Ver­fü­gung vor dem Ar­beits­ge­richt in Mün­chen be­an­tragt, sag­te ein Spre­cher. Der An­trag wur­de in­des noch ges­tern am frü­hen Abend ab­ge­lehnt. Auch ver­gan­ge­ne Wo­che war das Un­ter­neh­men mit ei­nem ähn­li­chen Ver­such in Frank­furt am Main ge­schei­tert.

We­gen der Ar­beits­nie­der­le­gun­gen hat­te die Luft­han­sa be­reits in der ver­gan­ge­nen Wo­che 2800 Flü­ge strei­chen müs­sen. Hin­ter­grund ist der Streit um die Ver­gü­tung der Pi­lo­ten.

Fo­to: dpa

Von den 1200 Flü­gen fal­len in Mün­chen knapp 500 aus

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