Fritz Wep­per ( 75) am Herz ope­riert!

TV-Star liegt in Inns­bruck auf der In­ten­siv­sta­ti­on

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Herz-Alarm bei ei­nem der größ­ten deut­schen Fern­seh-Stars: Fritz Wep­per (75) ist ges­tern sechs St­un­den lang am Her­zen ope­riert wor­den. Er liegt auf der In­ten­siv­sta­ti­on der Uni­k­li­nik Inns­bruck. Nach tz- In­for­ma­tio­nen hat der be­lieb­te Schau­spie­ler ( Um Him­mels Wil­len) den Ein­griff gut über­stan­den.

Das be­stä­tig­te ges­tern auch sein Münch­ner An­walt Nor­man Sy­nek: „Die Ope­ra­ti­on ist kom­pli­ka­ti­ons­los ver­lau­fen.“Wei­te­re An­ga­ben mach­te der Ju­rist al­ler­dings nicht.

Wep­pers Herz­er­kran­kung war eher zu­fäl­lig ent­deckt wor­den. Da­bei spiel­te of­fen­bar sein bes­ter Freund, der Schön­heits­chir­urg Pro­fes­sor Dr. Wer­ner Mang von der Bo­den­see­kli­nik Lin­dau, ei­ne wich­ti­ge Rol­le. Er schick­te Fritz Wep­per we­gen Ge­wichts­pro­ble­men zu Dr. Tho­mas Wen­del, ei­nem All­ge­mein- und Er­näh­rungs­me­di­zi­ner, der in Bre­genz und Mün­chen prak­ti­ziert. „Durch sein Ein­grei­fen hat der Wer­ner dem Fritz mög­li­cher­wei­se das Le­ben ge­ret­tet“, sagt Dr. Wen­del. Denn bei den Un­ter­su­chun­gen kris­tal­li­sier­te sich her­aus, dass Wep­per un­ter an­de­rem an ei­ner schwer­wie­gen­den Herz­klap­pen­er­kran­kung und Ar­te­rio­skle­ro­se lei­det. So nen­nen Me­di­zi­ner ei­ne Ve­ren­gung und Ver­här­tung im Be­reich der Schlag­adern. Dar­aus hät­ten schwer­wie­gen­de Fol­gen wie ein Schlag­an­fall oder Herz­in­farkt ent­ste­hen kön­nen.

In Inns­bruck ließ sich Wep­per vom Chef der Herz­chir­ur­gi­schen Uni­k­li­nik, Pro­fes­sor Dr. Michael Grimm, ope­rie­ren. Das Kran­ken­hausTeam gilt als sehr er­fah­ren. Es hat in den ver­gan­ge­nen 30 Jah­ren un­ter an­de­rem 10 000 Ope­ra­tio­nen un­ter Ein­satz der Her­zLun­gen-Ma­schi­ne durch­ge­führt.

De­tails über den OP-Ver­lauf bei Fritz Wep­per wur­den nicht be­kannt. Nur so viel: In­for­ma­tio­nen, wo­nach dem Schau­spie­ler meh­re­re By­päs­se ge­legt wor­den sei­en, ha­ben sich nicht be­stä­tigt. By­päs­se die­nen zur Über­brü­ckung von Ve­ren­gun­gen in den Herz­kranz­ge­fä­ßen. Die­se OP wird am of­fe­nen Her­zen durch­ge­führt, fast im­mer mit der Herz-Lun­gen-Ma­schi­ne. An­geb­lich soll Münch­ner Schau­spie­ler die Kli­nik in 14 Ta­gen wie­der ver­las­sen dür­fen, da­nach ist ei­ne Re­ha ge­plant. Sei­ne Frau An­ge­la woll­te dies auf tz- An­fra­ge aber nicht be­stä­ti­gen.“

Fo­tos: Breu­el, dpa

Wer­ner Mang (v.l.), Dr. Tho­mas Wen­del, Al­fons Schuh­beck und DJ Öt­zi vor we­ni­gen Wo­chen im tea­tro

Fritz Wep­per hat­te Glück, dass sein Herz­pro­blem früh­zei­tig er­kannt wur­de Bei der Herz­ope­ra­ti­on kam mo­derns­te Tech­nik zum Ein­satz

In der Uni­ver­si­täts­kli­nik Inns­bruck wur­de Wep­per ope­riert

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