Drei Fra­gen an…

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Die Au­to­rin hat jetzt nach ih­ren bei­den Kin­der­bü­chern über Trol­le ih­ren ers­ten Er­wach­se­nen­ro­man ver­öf­fent­licht. Ti­tel:

(tre­di­ti­on-Ver­lag, 14,99 €). Wo­rum geht’s? Im Jahr 1870 wird Jo­se­fa Ho­fer als letz­tes und un­ge­woll­tes Kind in ei­ne ar­me Bau­ern­fa­mi­lie im Baye­ri­schen Wald hin­ein­ge­bo­ren. Sie wird nicht nur von der Mut­ter ab­ge­lehnt, son­dern vom gan­zen Dorf, da sie schon am Tag ih­rer Ge­burt pech­schwar­ze Au­gen hat und nicht wie sonst bei Neu­ge­bo­re­nen üb­lich, blaue. Die aber­gläu­bi­sche Dorf­ge­mein­schaft sieht da­rin ei­nen Fluch.

Das klingt ja düs­ter … Zu­nächst schon. Aber Jo­se­fa fin­det ihr Glück und kämpft – nicht zu­letzt für ih­ren Sohn – für ei­ne bes­se­re Zu­kunft.

Was war die größ­te Um­stel­lung beim Schrei­ben von Kin­der­buch zu Ro­man? Auf je­den Fall na­tür­lich der Um­fang: 32 Sei­ten schrei­ben sich doch deut­lich schnel­ler als 320. Aber ge­nau da­rin lag auch der Reiz für mich.

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