Un­se­re Stadt in Sand

Ab heu­te in der Re­si­denz: Kör­ni­ge Mün­chen-An­sich­ten mit Klang-Un­ter­ma­lung

tz - - KULTUR + TV - MAT­THI­AS BIE­BER

Man ist ja leicht zur Hand mit Sät­zen wie: So ha­ben Sie un­se­re Stadt noch nie ge­se­hen! Aber in die­sem Fall sind wir uns da ziem­lich si­cher. Denn jetzt kön­nen Sie un­se­re Stadt ganz san­dig be­wun­dern.

Da­für sorgt die rus­si­sche Künst­le­rin Eva Ai­ba­zo­va, die ih­ren Quarz­sand gleich aus ih­rer Hei­mat mit­bringt und da­mit rund um die Welt reist. So schön kann Kunst sein, ob­wohl sie auf Sand ge­baut ist.

In Mün­chen ge­stal­tet sie live – un­ter­malt von ei­ner Ton­col­la­ge vom Band mit Mu­sik oder auch Stim­men – in Win­des­ei­le rund 25 An­sich­ten un­se­rer Stadt, da­zu et­wa Por­träts von Karl Va­len­tin und Hel­mut Fi­scher. Den Sand streut sie auf Glas­plat­ten, und je nach Sand­men­ge wer­den un­ter­schied­li­che Farb-Ab­stu­fun­gen er­zeugt. Die wer­den be­leuch­tet und auf ei­ne Wand pro­ji­ziert.

Da­bei flie­ßen die Bil­der in­ein­an­der, es gibt al­so kei­ner­lei Pau­sen. Au­ßer ei­ner, aber die ist ganz of­fi­zi­ell zum Atem­ho­len. Neu­gie­rig? Dann ab in die Re­si­denz!

Ab heu­te bis 18 .12 . zehn Mal n der Re­si­denz (Max-Jo­se­phSaal), Ein­tritt 34 - 42 Eu­ro, In­fos und Ti­ckets über Tel. 93 60 93.

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