Wir­bel­säu­le

tz - - BUNT GEMISCHT - Ru­dolf d., Mün­chen dR. Alex­An­deR KiRgis WiR­bel­säu­len­spe­ziA­list, ocM, Mün­chen

Was für mi­ni­mal-in­va­si­ve Ver­fah­ren ste­hen bei ei­ner Wir­bel­säu­len­ope­ra­ti­on zur Aus­wahl?

Die mi­ni­mal-in­va­si­ve Wir­bel­säu­len­chir­ur­gie hat sich in den letz­ten Jah­ren im­mer wei­ter­ent­wi­ckelt. Mit der en­do­sko­pi­schen, der per­ku­ta­nen und der mi­kro­chir­ur­gi­schen Wir­bel­säu­len­chir­ur­gie ste­hen da­bei grund­sätz­lich drei ver­schie­de­ne Me­tho­den von mi­ni­mal­in­va­si­ven Wir­bel­säu­len­ope­ra­tio­nen zur Aus­wahl. Mit ei­nem oder meh­re­ren kur­zen Haut­schnit­ten wer­den we­ni­ger Nar­ben, schnel­le­re Hei­lung, kür­ze­re Re­ha­zei­ten und we­ni­ger Kom­pli­ka­tio­nen er­reicht. Bei ei­ner en­do­sko­pi­schen Wir­bel­säu­len-OP wird ei­ne Op­tik ver­bun­den mit ei­ner Ka­me­ra in das Ope- ra­ti­ons­ge­biet ein­ge­führt und lie­fert ein Bild. Bei ei­ner per­ku­ta­nen Wir­bel­säu­len-Ope­ra­ti­on wer­den die In­stru­men­te über ein klei­nes Röhr­chen durch die Haut in das Ope­ra­ti­ons­ge­biet ein­ge­bracht. Die Ope­ra­ti­on wird dann un­ter Durch­leuch­tungs­kon­trol­le durch­ge­führt. Bei ei­ner mi­kro­chir­ur­gi­schen Wir­bel­säu­len­ope­ra­ti­on be­trach­tet der Chir­urg das Ope­ra­ti­ons­ge­biet mit ei­ner licht­star­ken Seh­hil­fe (Stirn­lam­pe, Lu­pen­bril­le oder Mi­kro­skop), die es ihm er­mög­licht, be­son­ders fi­li­gra­ne Struk­tu­ren zu er­ken­nen und das Pro­blem scho­nend zu be­he­ben.

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