„Nicht kon­se­quent“

tz - - SPORT -

Hat der TSV 1860 bei der Ent­las­sung von Trai­ner Kos­ta Run­jaic und der In­stal­la­ti­on von Ge­schäfts­füh­rer Ant­ho­ny Po­wer ge­gen die 50+1-Re­gel der DFL ver­sto­ßen? Der Li­ga­ver­band hat die Lö­wen be­reits zu ei­ner Stel­lung­nah­me auf­ge­for­dert. Noch al­ler­dings gibt es we­der aus Gie­sing noch aus Frank­furt ein öf­fent­li­ches State­ment. Da­für äu­ßer­te sich nun der Frank­fur­ter Sport­rechts­an­walt Horst Klet­ke. „Bei 1860 Mün­chen wird die 50+1-Re­gel nicht kon­se­quent um­ge­setzt“, sag­te der Ex­per­te in der WAZ. „Hier be­stimmt je­mand al­lein. Das ist laut Sta­tu­ten der DFL nicht zu­läs­sig.“Die In­di­zi­en bei der Be­ur­lau­bung von Kos­ta Run­jaic sprä­chen da­für, dass 50+1 „aus­ge­he­belt“wor­den sei, so Klet­ke. „Der Auf­sichts­rat ist nicht zur Füh­rung der Ge­schäf­te be­ru­fen.“Kon­se­quen­zen? Klet­ke be­tont, dass die DFL prä­zi­se Tat­sa­chen im Fal­le Is­ma­ik fest­stel­len müs­se, um han­deln zu kön­nen. Ei­ne Geld­stra­fe, ein Punkt­ab­zug oder auch li­zenz­recht­li­che Au­la­gen kä­men als Stra­fe in Be­tracht. Ei­nen Li­zenz­ent­zug hält Klet­ke für „kei­ne So­fort­maß­nah­me“.

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