Grau­en von Alep­po

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Das Grau­en in der um­kämpf­ten sy­ri­schen Stadt Alep­po wächst mit je­dem Tag – nun ste­hen die Re­gie­rungs­trup­pen von Prä­si­dent Ba­schar al-As­sad kurz vor dem fi­na­len Schlag ge­gen die Re­bel­len. Zig­tau­sen­de Ein­woh­ner der ehe­ma­li­gen 1,7-Mil­lio­nen­Me­tro­po­le sind auf der Flucht. In Eu­ro- pa steigt an­ge­sichts der Zer­stö­rung die Angst vor ei­ner neu­en Flücht­lings­wel­le nach Nor­den, die wo­mög­lich auch vom tür­ki­schen Prä­si­den­ten Er­do­gan nicht auf­ge­hal­ten wird. Kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel hat ge­ra­de auf ei­ner Re­gio­nal­kon­fe­renz be­tont, für die CDU kön­ne es die von CSU-Chef See­ho­fer ge­for­der­te Ober­gren­ze bei der Auf­nah­me von Flücht­lin­gen nicht ge­ben. „Es ist ein Un­ter­schied, ob Frie­den ist in Sy­ri­en oder im Irak. In ei­nem Jahr gibt es ganz we­ni­ge Flücht­lin­ge, im nächs­ten Jahr mehr“. Ein Blick auf die Rui­nen Alep­pos und die zer­stör­ten Hoff­nun­gen auf Frie­den – auch in der Uni­on.

Fo­tos: AFP, dpa

Vä­ter mit Ba­bys und Flücht­lin­ge mit ih­ren Hab­se­lig­kei­ten Un­ter­stützt von rus­si­schen Bom­bern und ira­ni­schen Mi­li­zen er­obern die As­sad-Trup­pen Alep­po

Par­tei­che­fin Mer­kel: Mit der CDU gibt es kei­ne Ober­gren­ze

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