Als der Ter­ror zu uns kam

tz - - BAYERN -

Angst sich. Denn nur Ta­ge spä­ter folgt der ers­te IS-Selbst­mord­an­schlag auf deut­schem Bo­den – wie­der in Bay­ern. Vor ei­nem Mu­sik­fes­ti­val in Ans­bach sprengt sich der sy­ri­sche Flücht­ling Mo­ham­mad D. (27) in die Luft, der Mann stirbt. 15 wei­te­re Men­schen wer­den ver­letzt, vier da­von schwer. Dass der An­schlag nicht weit grö­ße­re Di­men­sio­nen an­nimmt, ist dem Um­stand zu ver­dan­ken, dass der Ter­ro­rist nicht aufs Fes­ti­val­ge­län­de ge­kom­men war. Si­cher­heits­leu­te lie­ßen ihn nicht durch. Der At­ten­tä­ter hat­te seit zwei Jah­ren in Deutsch­land ge­lebt und war nur ge­dul­det. Elf Ta­ge vor dem At­ten­tat war er auf­ge­for­dert wor­den, Deutsch­land zu ver­las­sen. Nach dem An­griff in der Re­gio­nal­bahn zog je­mand die Not­brem­se, der Zug hielt auf of­fe­ner Stre­cke. Wäh­rend A. zu Fuß flüch­te­te, spiel­ten sich im Wa­gen dra­ma­ti­sche Sze­nen ab. Die vier Schwer­ver­letz­ten ban­gen um ihr Le­ben. Ein Zeu­ge: „Ich ha­be in mei­nem Le­ben noch nie so­viel Blut ge­se­hen.“ ver­fes­tigt

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