Ent­schei­dungs­hil­fe mit dem Wahl-O-Mat

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Der Wahl-O-Mat ist wie­der da: Die Bun­des­zen­tra­le für po­li­ti­sche Bil­dung (BpB) schal­te­te am Mitt­woch das Pro­gramm für die Bun­des­tags­wahl am 24. Sep­tem­ber frei. BpB-Prä­si­dent Tho­mas Krü­ger sag­te, seit sei­ner Ein­füh­rung 2002 sei der Wahl-OMat zum „de­mo­kra­ti­schen Volks­sport“ge­wor­den. Das in­zwi­schen auch als App für mo­bi­le Ge­rä­te ver­füg­ba­re On­li­neAn­ge­bot soll noch un­schlüs­si­gen Wäh­lern bei der Ent­schei­dung hel­fen – dem Ver­neh­men nach weiß die Hälf­te der Bun­des­bür­ger ja noch nicht, wo sie ihr Kreuz ma­chen sol­len.

Das Pro­gramm bie­tet die Mög­lich­keit, in Fra­gen zu 38 ver­schie­de­nen The­men ih­re per­sön­li­chen Ein­stel­lun­gen mit den Wahl­pro­gram­men von bis zu acht frei ein­stell­ba­ren Par­tei­en zu ver­glei­chen. Krü­ger sag­te, das An­ge­bot sei seit sei­ner Ein­füh­rung 2002 be­reits mehr als 50 Mil­lio­nen Mal ge­nutzt wor­den. Auch ha­be sich ge­zeigt, dass sich da­mit po­ten­zi­el­le Nicht­wäh­ler für ei­ne Wahl­teil­nah­me mo­ti­vie­ren lie­ßen.

Die Fra­gen be­fas­sen sich mit un­ter­schied­li­chen Po­li­tik­be­rei­chen – von Steu­er­vor­tei­len für Die­sel und dem Aus­bau er­neu­er­ba­rer Ener­gi­en über mehr Vi­deo­über­wa­chung bis hin zu ei­ner Ober­gren­ze für die Auf­nah­me von Flücht­lin­gen. Von den zahl­rei­chen Nach­ah­mer-Pro­duk­ten konn­te bis­her kei­nes die Be­liebt­heit des Ori­gi­nals er­rei­chen.

Laut ei­ner Um­fra­ge des In­sti­tuts YouGov ist der Wahl- O-Mat in­zwi­schen fast neun von zehn Deut­schen be­kannt. 30 Pro­zent ga­ben an, sie woll­ten­da­sAn­ge­bot auch selb­stim Vor­feld der Bun­des­tags­wahl nut­zen. Al­ler­dings geht aus ei­ner Be­fra­gung nach der Land­tags­wahl in Nord­rhein-West­fa­len her­vor, dass 38 Pro­zent ihr Kreuz doch bei ei­ner an­de­ren Par­tei mach­ten als vom Wahl-O-Mat vor­ge­schla­gen.

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