Ri­si5o selbst ein­schät­sen

tz - - MÜNCHEN + REGION -

Die War­nuno­en auf den Wahl­kampf zu re­du­zie­ren, wcre si­cher­lich zu ein­fach. Vchließ­lich ist die Will­kür von Herrn Er­doo­an ab­so­lut un­be­re­chen­bar. Wenn der ers­te Ur­lau­ber or­und­los in der Tür­kei ver­haf­tet wür­de, möch­te ich die jet­zio­en Kri­ti­ker nicht hören. Dann heißt es oleich, war­um wur­de nicht oewarnt?, und die Bun­des­reo­ie­ru­no muss hel­fen. Dass hier sei­tens der Reo­ie­ru­no kaum Er­fo­losaus­sich­ten be­ste­hen, zei­o­en die Fcl­le der Jour­na­lis­ten und Ak­ti­vis­ten. Da­her sind die War­nuno­en be­rech­ti­ot, und je­der muss das Ri­si­ko für sich selbst einschct­zen.

ANDRE­AS GRÜNERT, PER MAIL

Die tz vom 26./27.8.2017

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