Wiesn-Zeit in der Münch­ner Stubn

tz - - JÜNCHEN+REGION - RUDOLF HUBER

ie Pfle­ge von baye­ri­scher Le­bens­art in Form von haus­ge­mach­ten Sch­man­kerln, Münch­ner Spe­zia­li­tä­ten und ge­pfleg­ter Gast­lich­keit ist in der Münch­ner Stubn in der Bay­er­stra­ße 37 bis 37 obers­tes Ge­bot. Was liegt al­so nä­her, als hier das baye­rischs­te al­ler Volks­fes­te, das Ok­to­ber­fest, ge­büh­rend zu wür­di­gen? Das be­lieb­te Lo­kal di­rekt ge­gen­über vom Haupt­bahn­hof lädt sei­ne Gäs­te zum Fei­ern und Ge­nie­ßen vor und nach ei­nem Ok­to­ber­fest-Be­such ein.

Mit ei­ner ge­schmack­vol­len Hop­fen-De­ko­ra­ti­on, ei­ner Kar­te vol­ler Wiesn-Le­cker­bis­sen, dem pas­sen­den Bier und ori­gi­nel­len Wiesn-Bier­de­ckeln bringt die Münch­ner Stubn des Wirts-Ehe­paa­res Wi­cken­häu­ser-Eg­ger die Gäs­te in die rich­ti­ge Stim­mung. Apro­pos Gers­ten­saft: Aus­ge­schenkt wird das Pau­la­ner Ok­to­ber­fest-Bier, das mit sechs statt mit 4,9 Vo­lu­men­pro­zent Al­ko­hol auf­war­tet. Au­ßer­dem wird aber na­tür­lich auch zur Wiesn-Zeit täg­lich ab 18 Uhr das Holz­fass mit Münch­ner Hell an­ge­zapft. Die Gäs­te aus der Um­ge­bung, aus ganz Mün­chen und der gan­zen Welt lie­ben die­se Pro­ze­dur – und den Trink­ge­nuss.

Tag und Nacht feins­te Wiesn-Spe­zia­li­tä­ten

Auf der Kar­te ste­hen wäh­rend der 18 hei­ßen Wies­nTa­ge und -Näch­te Spe­zia­li­tä­ten wie Münch­ner Stubn Schweins­bra­ten- Knö­del, Münch­ner Wies­nbier-Gu­lasch, Hirsch­gu­lasch aus dem Te­gen­se­er Tag, Tel­ler­fleisch oder als ve­ge­ta­ri­sches An­ge­bot et­wa Kräu­ter­rahm­schwamm e r l . Ein ganz be­son­de­rer Ge­nuss: O‘zapft is: Auch auf den Bier­de­ckeln sind die Münch­ner Stubn ganz auf die Wiesn ein­ge­stellt. das Ok­to­ber­fest­pfandl mit Stü­ckerln von der En­te, Schwei­ne­bra­ten und Brat­wurst mit Blau- und Sau­er­kraut und zwei­er­lei Knö­del.

War­me Spei­sen wie Fleisch­pflan­zerl, Wie­ner Schnit­zel oder Schwei­ne­krus­ten­bra­ten gibt es zwi­schen 22.30 und 24 Uhr. Wenn die Nacht­schwär­mer dann im­mer noch der Hun­ger plagt, kön­nen sie sich mit ei­nem Münch­ner Wurst­sa­lat, haus­ge­mach­tem Obaz­da oder dem Münch­ner Stubn-Brettl stär­ken.

Die Wiesn und die Münch­ner Stubn – die pas­sen ein­fach per­fekt zu­sam­men! Denn im Lo­kal sieht man sich ge­ra­de jetzt als ech­te Dreh­schei­be mit­ten in der Stadt. Die Gäs­te kom­men von der The­re­si­en­wie­se, aus dem Thea­ter, vom Fuß­ball oder vom Kon­zert und ma­chen vor der Heim­fahrt mit der Bahn noch ei­nen ge­nüss­li­chen Ein­kehr­schwung in dem ge­müt­li­chen Lo­kal. Gäs­te aus al­ler Her­ren Län­der füh­len sich hier wohl, das Ser­vice­Team setzt sich aus vie­len Na­tio­na­li­tä­ten zu­sam­men und kann sich mit (fast) al­len in ih­rer Mut­ter­spra­che un­ter­hal­ten.

Zei­chen der Gast­lich­keit

Ge­ra­de in der Ge­gend um den Haupt­bahn­hof will das „Wirts­haus und Spei­se­ma­nu­fak­tur“ganz be­wusst ein Zei­chen der Gast­lich­keit set­zen. Es geht nicht um Kun­den, son­dern um Gäs­te. Und die sol­len sich gut auf­ge­ho­ben füh­len, die per­sön­li­che, herz­li­che At­mo­sphä­re ge­nau­so ge­nie­ßen wie Speis und Trank. „Vie­le Tou­ris­ten kom­men wäh­rend ei­nes Mün­chen-Be­suchs zwei oder drei Mal zu uns“, hat man in der Münch­ner Stubn be­ob­ach­tet. Das liegt si­cher auch am be­son­ders freund- li­chen, per­sön­li­chen Ser­vice, am gu­ten Zu­sam­men­spiel des Teams. Die Gäs­te spü­ren, dass hier al­les passt.

Fo­tos: Fritz Wi­ckenhsuser

Ein be­lieb­tes Ri­tu­al: Um 18 Uhr wird das Holz­fassl an­ge­zapft.

Ein Ge­nuss: die fei­nen baye­ri­schen Sch­man­kerl aus der Münch­ner Stubn.

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