Bie­rig, die­se Kü­cherl!

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Für den Teig tren­ne ich zu­nächst die Eier und rüh­re in ei­ner Schüs­sel das Mehl mit dem Bier und den Ei­gel­ben glatt, be­vor ich die Zi­tro­nen­scha­le, ei­ne Pri­se Zimt so­wie den Va­nil­le­zu­cker un­ter­mi­sche und auch noch die zer­las­se­ne But­ter un­ter­rüh­re. Die Ei­wei­ße schla­ge ich mit ei­ner Pri­se Salz zu ei­nem stei­fen Schnee, wo­bei ich nach und nach den Zu­cker ein­rie­seln las­se. Ach­tung: Im­mer erst wie­der Zu­cker da­zu­ge­ben, wenn das Ei­weiß steif wird! Den stei­fen Ei­schnee he­be ich dann in drei Por­tio­nen un­ter den Teig.

Ich schä­le die Äp­fel und ent­ker­ne sie mit ei­nem Ap­fel­aus­ste­cher, be­vor ich sie in et­wa ei­nen Zen­ti­me­ter di­cke Schei­ben schnei­de. Die­se le­ge ich in ei­ne Schüs­sel, in der ich et­wa ei­nen Li­ter Was­ser mit dem Zi­tro­nen­saft ver­mischt ha­be.

Nun ge­be ich et­was Mehl in ei­nen tie­fen Tel­ler und er­hit­ze das But­ter­schmalz in ei­nem tie­fen Topf. Ich neh­me die Ap­fel­schei­ben her­aus, tup­fe sie ab, wen­de sie in Mehl, zie­he sie durch den Bier­teig, las­se sie et­was ab­trop­fen und frit­tie­re sie por­ti­ons­wei­se gold­braun. Das dau­ert et­wa vier Mi­nu­ten. Wenn es schnel­ler geht, ist das Fett et­was zu heiß, und die Äp­fel wer­den in­nen nicht gar. Ich ver­mi­sche den Zu­cker mit dem Zimt und wen­de die fer­tig ge­ba­cke­nen Kü­cherl frisch und heiß dar­in. Für das Sa­ba­yon ge­be ich al­le Zu­ta­ten in ei­ne Schüs­sel und ier in ei­ner Mehl­spei­se: Geht das??? Das geht so­gar ziem­lich gut. Im Aus­back­teig für mei­ne Ap­fel­kü­cherl sorgt das Bier für Luf­tig­keit – und dem be­glei­ten­den Sa­ba­yon gibt das Bier ei­ne fei­ne Wür­ze. Ein Sa­ba­yon geht viel leich­ter, als Sie viel­leicht mei­nen. Wer den­noch Be­den­ken hat, kann die Ap­fel­kü­cherl na­tür­lich auch mit Schlag­rahm oder Va­nil­le­sau­ce ser­vie­ren. schla­ge sie im war­men Was­ser­bad auf, bis ei­ne cre­mi­ge Mas­se ent­stan­den ist. Da­bei darf die­se nicht zu heiß wer­den, sonst bin­det das Ei­gelb zu schnell. Das Sa­ba­yon wird dann nicht luf­tig, son­dern fest. Wenn die Kon­sis­tenz passt, schla­ge ich so­fort auf mög­lichst kal­tem Was­ser wei­ter.

Nun kann ich das Sa­ba­yon mit den Ap­fel­kü­cherln an­rich­ten und ser­vie­ren.

An Guadn wünscht Ihr

3Ei­gelb 50 gZu­cker 0,1 Li­ter Hel­les Bier

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