Ein hal­bes Jahr­hun­dert auf der Wiesn

tz - - MÜNCHEN+REGION -

Al­bert Ai­g­ner (76) ist ein Wiesn-Ur­ge­stein, an­ders kann man es kaum sa­gen. Seit nun­mehr ei­nem hal­ben Jahr­hun­dert ist der Schau­stel­ler auf dem Ok­to­ber­fest ver­tre­ten. Sei­ne Fahr­ge­schäf­te hat er über die Jahr­zehn­te hin­weg im­mer mal wie­der durch an­de­re, mo­der­ne­re er­setzt. Seit An­be­ginn an sei­ner Sei­te: Ehe­frau Chris­ta (72), mit der er seit mitt­ler­wei­le 50 Jah­ren ge­mein­sam den Wiesn-Zir­kus stemmt. 1966 kauf­te sich Ai­g­ner mit Un­ter­stüt­zungs des Va­ters sein ers­tes ei­ge­nes Standl: ei­ne Schieß­bu­de, das „Schüt­zen­haus“, wie schon sei­ne Groß­mut­ter An­na Ro­th­fi­scher um 1920 ei­ne auf der Wiesn hat­te. In den Fol­ge­jah­ren er­setz­te Ai­g­ner die Schieß­bu­de durch ei­ne klei­ne Ach­ter­bahn – „die ha­ben wir noch von Hand auf­ge­baut!“Es folg­ten das wil­de Fahr­ge­schäft „Tristar“und „Die Rau­pe“. Seit 1990 al­ler­dings bleibt er dem „Break Dan­cer“treu. „Das hat den Leu­ten von An­fang an gut ge­fal­len“, sagt Ai­g­ner. Im Bier­zelt trifft man den 76-Jäh­ri­gen hin­ge­gen eher sel­ten an – „zu laut!“Da­für trinkt er um­so lie­ber ein Gla­serl Rot­wein – am We­in­stand sei­ner Toch­ter Clau­dia Ai­g­ner (50).

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