Park­platz-Är­ger we­gen Bau­stel­len

tz - - MÜNCHEN + REGION - S. KAROWSKI

Sie ist nur we­ni­ge Hun­dert Me­ter lang und sorgt für gro­ßen Är­ger: die Stoll­berg­stra­ße in Mün­chen. Denn gleich an vier Stel­len sa­nie­ren Ei­gen­tü­mer ih­re Ge­bäu­de. Die An­woh­ner är­gern sich, denn es fal­len 25 von 70 Park­plät­zen weg. Straf­zet­tel gibt es den­noch! Ni­co­le F. und ihr Mann­ka­men­un­längst­nach ei­ner sechs­stün­di­gen Au­to­fahrt nach Hau­se, fan­den kei­nen Park­platz und stell­ten das Au­to ins Hal­te­ver­bot. „Na­tür­lich wur­de uns dann ein Straf­zet­tel aus­ge­stellt.“30 Eu­ro soll Ni­co­le F. zah­len. Sie fragt sich nun, ob so vie­le Bau­stel­len auf ein­mal sein müs­sen und ob die Stadt dann noch kon­trol­lie­ren muss, wenn so vie­le Stell­plät­ze weg­fal­len.

Laut Ver­wal­tung las­se sich ei­ne Häu­fung pri­va­ter Bau­maß­nah­men kaum ver­hin­dern. Müss­te man im­mer erst war­ten, bis ein Bau fer­tig ist, kä­me die Bau­tä­tig­keit in ei­nem Vier­tel zum Er­lie­gen. Die Stoll­berg­stra­ße wer­de im Üb­ri­gen nur im Rah­men­der­üb­li­chenVer­kehrs­über­wa­chung kon­trol­liert. Es lä­gen zu­dem nur ein­zel­ne Be­schwer­den von An­woh­nern vor.

Fo­to: JAntz

Ni­co­le F. är­gert sich über die vie­len Bau­stel­len in der Stoll­berg­stra­ße

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