Strom­pro­duk­ti­on sinkt

tz - - BAYERN - Fo­to: dpa

Die baye­ri­sche Strom­pro­duk­ti­on sinkt we­gen des schritt­wei­sen Atom­aus­stiegs kon­ti­nu­ier­lich. Nach den am Di­ens­tag ver­öf­fent­lich­ten neu­en Zah­len des Sta­tis­ti­schen Lan­des­amts in Fürth pro­du­zier­ten Bay­erns Kraft­wer­ke im ver­gan­ge­nen Jahr noch 81 500 Gi­ga­watt­stun­den Strom, knapp 5000 Gi­ga­watt we­ni­ger als im Vor­jahr. Haupt­grund: 2015 wur­de das Kern­kraft­werk Gra­fen­rhein­feld (Fo­to) ab­ge­schal­tet. Auch in den Vor­jah­ren war die Strom­pro­duk­ti­on be­reits zu­rück­ge­gan­gen. Der Aus­bau der er­neu­er­ba­ren Ener­gi­en setz­te sich zwar eben­falls fort, doch reicht das nach wie vor nicht, um die Lü­cke durch den feh­len­den Atom­strom zu schlie­ßen. Was­ser, Wind, Son­ne und Bio­mas­se­an­la­gen pro­du­zier­ten gut 35 000 Gi­ga­watt­stun­den Strom, 3,5 Pro­zent mehr als im Vor­jahr. Erst­mals hat­ten die er­neu­er­ba­ren Ener­gi­en mit gut 43 Pro­zent den größ­ten An­teil an der Strom­er­zeu­gung in Bay­ern.

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