Ein Kir­chen­aus­tritt mit Hin­der­nis­sen

tz - - BAYERN -

War al­les nur ein Miss­ver­ständ­nis, oder hat sich ein Stan­des­be­am­ter mit ei­ner flap­si­gen Be­mer­kung zu weit aus dem Fens­ter ge­lehnt? Der Be­am­te in der Ro­sen­hei­mer Stadt­ver­wal­tung soll zu ei­nem Aus­tritts­wil­li­gen ge­meint ha­ben: „Da wird ein Kir­chen­ver­tre­ter noch ei­nen Auf­tritt in ih­rem Hau­se hin­le­gen.“Den be­sag­ten Auf­tritt wer­te­te der An­trag­stel­ler als Be­dro­hung und droh­te zu­rück – mit ei­ner Di­enst­auf­sichts­be­schwer­de. Das be­rich­tet das Ober­baye­ri­sche Volks­blatt.

Die Stadt­ver­wal­tung weist den Vor­wurf zu­rück. Die Mit­ar­bei­ter wür­den le­dig­lich münd­lich dar­auf hin­wei­sen, dass ei­ne aus der Kir­che aus­ge­tre­te­ne Per­son von der zu­stän­di­gen Pfar­rei ein Schrei­ben mit ei­nem Ge­sprächs­an­ge­bot er­hal­te. „Auf kei­nen Fall kün­di­gen wir ein per­sön­li­ches Er­schei­nen an“, sag­te da­zu ein Spre­cher des evan­ge­li­schen De­ka­nats.

Der Be­schwer­de­füh­rer ist Steu­er­be­ra­ter, er bleibt bei sei­nerDarstel­lung. Den­ge­fal­le­nen Satz, so sagt er, „ha­be ich als Ein­fluss­nah­me emp­fun­den“.

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