Da­ma­sze­ner Stahl

Chris­to­phe Cla­ret X-trem 1 – 306000 Eu­ro

Uhren-Magazin - - Wissen -

——— Da­ma­sze­ner Stahl kommt in der Uh­ren­bran­che sel­ten vor, da die Her­stel­lung des Werk­stof­fes sehr auf­wän­dig ist. Bei die­sem Stahl wer­den meh­re­re Stahl­sor­ten über­ein­an­der­ge­legt und mit­ein­an­der feu­er­ver­schweißt. Nach dem an­schlie­ßen­den Schmie­den wird das Stück Stahl hal­biert und die bei­den Tei­le wie­der über­ein­an­der­ge­legt. Durch die­ses so­ge­nann­te Fal­ten ent­steht der Da­ma­sze­ner Stahl, der die Ei­gen­schaf­ten der ver­wen­de­ten Stäh­le ver­eint. Ei­ne Be­son­der­heit ist auch die Ma­se­rung, die durch Ober­flä­chen­ver­ät­zung ent­steht. Chris­to­phe Cla­ret ver­wen­det Da­ma­sze­ner Stahl in Ver­bin­dung mit Ro­sé­gold für die X-trem 1. Die­se Uhr fällt schon durch ih­re un­ge­wöhn­li­che Zeit­an­zei­ge auf. Die­se wird mit­hil­fe von aus­ge­höhl­ten Stahl­ku­geln an den Ge­häu­se­flan­ken rea­li­siert, wo­bei die Ku­geln von zwei Ma­gne­ten be­wegt wer­den. ———

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