Die Mons­ter AG

King Kong und God­zil­la, die Mu­mie, Dra­cu­la, der Wolfs­mensch: Die Ki­no-Mons­ter fei­ern ein gro­ßes Come­back.

video - - Home Entertainment | Filme - Au­tor/Re­dak­ti­on: M. Trom­pe­ter / M. St­au­fer // Bil­der: War­ner, Sple­ndid, Her­stel­ler

Für Ci­ne­as­ten ist es ein Un­ding, vor Ablauf der Cre­dits das Ki­no zu ver­las­sen be­zie­hungs­wei­se die Schei­be aus dem Ab­spiel­ge­rät zu neh­men. Man will na­tür­lich er­fah­ren, wer dem Ka­me­ra­mann as­si­tier­te und wer die Prot­ago­nis­ten ins rech­te Licht rück­te. Der Lohn für ei­nen sol­chen Re­spekt ge­gen­über den Film­schaf­fen­den: Out­ta­kes oder wei­ter­füh­ren­de Ein­spie­ler – wie et­wa bei Kong: Skull Is­land.

Die Haupt­cha­rak­te­re sind in der Neu­ver­öf­fent­li­chung fürs Heim­ki­no nach dem letz­ten Na­men, dem letz­ten Lo­go noch­mals zu se­hen, ein prä­gnan­ter Satz fällt: „Kong ist nicht der ein­zi­ge King“. Ein mar­ker­schüt­ten­der Mons­ter­schrei be­schließt die Sze­ne. Dem Zu­schau­er wird klar: Im Zu­ge ei­nes ech­ten Mons­ter-Re­vi­vals wird es bald auch wie­der zu ei­nem Du­ell zwi­schen King Kong und God­zil­la kom­men. 2020 soll der Ki­no-Fight der Gi­gan­ten stei­gen.

Fans von klas­si­scher Mons­terAc­tion müs­sen je­doch kei­ne drei Jahre war­ten, bis sie wie­der auf ih­re Kos­ten kom­men. God­zil­la: King of the

Mons­ters wird im März 2019 auf­schla­gen; auch die Ja­pa­ner sind nach wie vor gro­ße Fans ih­res Na­tio­nal­hei­lig­tums und set­zen mit Shin God­zil­la Hol­ly­wood mäch­tig un­ter Druck.

Ei­ne Num­mer klei­ner, doch eben­so ge­fürch­tet sind die Mons­ter der Film­stu­di­os Uni­ver­sal. Ob­wohl das Ki­noCome­back der Mu­mie die­ses Jahr ein Flop war, hält man an sei­nen Plä­nen fest: Das Dark Uni­ver­se, die le­gen­dä­re Mons­ter­film­rei­he aus den 1920er- bis 1950er-Jah­ren, er­lebt

ei­ne Neu­auf­la­ge als mo­der­nes Fran­chise. Fran­ken­steins Braut brü­tet be­reits in der Vor­pro­duk­ti­on, Der Un­sicht­ba­re, Dra­cu­la, Der Wolfs­mensch und mehr sol­len bald so­lo und auch ge­mein­sam Un­heil stif­ten. Das kann man gut­hei­ßen, muss man aber nicht (sie­he Pro und Con­tra).

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