Tes­tLab Au­dio

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Laut­spre­cher misst das ver­lags­ei­ge­ne Messlabor „Tes­tlab“stan­des­ge­mäß in ei­nem schall­ar­men Raum. Des­sen Wän­de und die De­cke schlu­cken den Schall mit 70 Zen­ti­me­ter lan­gen Keil­ab­sor­bern, hin­ter de­nen Plat­ten­ab­sor­ber aus un­ter­schied­lich star­ken Alu­mi­ni­um­ta­feln auch sehr tie­fe Fre­quen­zen ab­sor­bie­ren. Der Bo­den der Kam­mer be­steht aus re­fle­xi­ons­star­kem, schwe­rem Vi­nyl. Um Mit­ar­bei­ter in den an­lie­gen­den Bü­ros bei den zum Teil mit ex­tre­men Pe­geln von bis zu 115 dB durch­ge­führ­ten Mes­sun­gen zu scho­nen, sind die Wän­de ex­trem schal­lun­durch­läs­sig, al­lein die Tü­re wiegt 200 Ki­lo. Ge­mes­sen wer­den die Laut­spre­cher über fünf hoch­wer­ti­ge Mi­kro­fo­ne von Brüel & Kja­er. Als Mess­sys­tem dient ein Au­dio Pre­ci-si­on Sys­tem 2. Ein bis un­ter 2 Ohm sta­bi­ler 3600-Watt-Ver­stär­ker sorgt da­für, dass bei Ma­xi­mal­pe­gel­mes­sun­gen im­mer zu­erst dem Laut­spre­cher die Pus­te aus­geht. Zur Un­ter­su­chung von Sur­round-Re­cei­vern hat das Tes­tlab ei­nen Mess­platz ent­wi­ckelt, des­sen Herz­stück ein Au­dio Pre­ci­si­on Sys­tem 2722 Cas­ca­de ist. Das kann Ver­zer­run­gen bis hin­ab zu 0,00025 % de­tek­tie­ren und er­fasst den Fre­quenz­gang bis 500 kHz. Um die Ver­stär­ker bis an die Gren­zen aus­zu­las­ten, steht ei­ne von 1 bis 8 Ohm in sechs Stu­fen um­schalt­ba­re Last zu Ver­fü­gung, die dau­er­haft bis zu acht Mal 1000 Watt Leis­tung in Wär­me um­setzt, kurz­fris­tig deut­lich mehr. Da­mit das 230-V-Netz da­bei nicht zu­sam­men­bricht, wird es von ei­ner aus Dreh­strom ge­speis­ten Wech­sel­span­nungs­quel­le von ACS ge­speist, die die Span­nung aufs Volt ge­nau hält. (Text: Bernd Theiss, La­bor­lei­ter Tes­tlab)

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