De­non AVR-X6400H // 2500 Eu­ro

video - - Ton | Test: Av-Receiver Highend -

De­non setzt wie beim Vor­gän­ger auf se­pa­ra­te Ver­stär­ker-Pla­ti­nen für je­den der ins­ge­samt elf Ka­nä­le. Neu da­ge­gen ist die In­te­gra­ti­on von Au­ro 3D be­reits ab Werk, wäh­rend man zu­vor ei­nen Auf­preis von im­mer­hin 150 Eu­ro in­ves­tie­ren muss­te. Für ent­spre­chen­de Se­tups mit Ver­ti­kal-Be­schal­lung bis 7.2.4 oder al­ter­na­tiv 11.2 ste­hen ver­gol­de­te Laut­spre­cher-Ter­mi­nals auf der Rück­sei­te des mas­si­ven, wahl­wei­se in schwarz oder sil­ber er­hält­li­chen Bo­li­den zur Ver­fü­gung. Freie End­stu­fen kön­nen für Bi-Am­ping und wei­te­re Zo­nen ge­nutzt wer­den. An ins­ge­samt acht HDMI-Ein- und drei HDMI-Aus­gän­gen mit HDCP2.2 Schutz soll­ten sich aus­rei­chend Qu­ell- be­zie­hungs­wei­se Ab­spiel­ge­rä­te an­schlie­ßen las­sen, auch die Ar­ma­da an ana­lo­gen und di­gi­ta­len Au­dio-Buch­sen in­klu­si­ve Pho­no-Ein­gang an der Front lässt we­nig Wün­sche of­fen.

Mit Dol­by Vi­si­on, HLG und HDR10 ist De­n­ons Vi­ze-Flagg­schiff bild­tech­nisch bes­tens aus­ge­rüs­tet, was dy­na­mi­sche und sta­ti­sche Ver­fah­ren an­be­langt. Be­sit­zer äl­te­rer Mo­del­le sol­len mit­hil­fe ei­nes bal­di­gen Up­dates eben­falls von den neu­en For­ma­ten pro­fi­tie­ren kön­nen. Wie schon beim Vor­gän­ger X6300H gibt es aber Punkt­ab­zü­ge hin­sicht­lich den 4KUp­s­ca­ling-Fä­hig­kei­ten: Test­bil­der er­hal­ten zum ei­nen un­na­tür­li­che wei­ße Schat­tie­run­gen, was auf ei­ne zu star­ke In­ten­si­vie­rung der Lu­mi­nanz hin­deu­tet, und es ent­ste­hen un­schö­ne Mus­ter ein In­diz für Über­schär­fung.

Im­mer­si­ve Power

Nach kor­rek­ter Au­dys­sey-Ein­mes­sung mit bis zu acht Hör­po­si­tio­nen star­ten wir den Hör­test mit ei­si­gen Sturm­bö­en und er­schüt­tern­dem Don­ner­grol­len, an­ders ge­sagt mit „Eve­r­est“. Denn wie ge­wohnt setzt auch die­ser De­non auf na­tür­li­che, raum­fül­len­de und ak­ku­ra­te Klän­ge. Feins­te De­tails kom­men zur Gel­tung, die wir bis da­to noch kaum ver­nom­men hat­ten. Oh­ne Pro­ble­me – au­ßer et­wai­gen mit den Nach­barn – dre­hen wir den Laut­stär­ke­reg­ler wei­ter, er spielt wei­ter­hin sehr kräf­tig und dy­na­misch auf. Die Au­ro3D De­mo auf der ent­spre­chen­den Disc bringt den im­men­sen Vor­teil von De­cken­laut­spre­chern zur Gel­tung. Zwei Sub­woo­fer könn­nen wir im Üb­ri­gen in­di­vi­du­ell ein­stel­len. Auch der So­lo-Auf­tritt über­zeugt mit kon­tu­rier­ten, kräf­ti­gen Bäs­sen bis weit in den Pe­gel­kel­ler. Cool: Für die Ste­reo-Wie­der­ga­be las­sen sich Pa­ra­me­ter wie das Mit­spie­len des Sub­woo­fers oder so­gar die Pe­gel ge­son­dert ein­stel­len und ab­spei­chern. Er über­zeugt mit per­fek­ter Ab­bil­dung und vol­ler, kör­per­haf­ter Stimm­wie­der­ga­be. Wie ge­wohnt lässt sich der X6400H ins Mul­ti­room-Sys­tem ein­bin­den und mit zahl­rei­chen HEOS-Kom­po­nen­ten kop­peln. Selbst­ver­ständ­lich pro­fi­tiert man da­bei von zahl­rei­chen Strea­m­ing-Apps.

Fa­zit

Die­ser De­non klingt ein­fach klas­se und bie­tet al­le der­zeit und auch in na­her Zu­kunft an­ge­sag­ten Tech­no­lo­gi­en. Nur am Vi­deo-Up­s­ca­ling muss noch ge­feilt wer­den. Dank HEOS und Hi-Res Au­dio-Strea­m­ing nicht nur ein High­light für Film-Fans.

Dank elf End­stu­fen kön­nen wir ein 7.2-Sur­round-Set mit vier zu­sätz­li­chen Laut­spre­chern für 3D-Sound up­graden (7.2.4). Hier kann der User al­le Sze­na­ri­en in­di­vi­du­ell ein­stel­len.

Über­sicht­lich und funk­tio­nal ist die Fern­be­die­nung. Wir kön­nen vier Kurz­wahl­tas­ten be­le­gen und po­ten­zi­el­le wei­te­re zwei Zo­nen steu­ern. Im Me­nü fin­den wir uns sehr gut zu­recht.

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