Ma­rantz SR5012 // 900 Eu­ro

video - - Ton | Test: Av-Receiver Mittelklasse -

Aus dem­sel­ben Hau­se, näm­lich De­non & Ma­rantz oder kor­rek­ter­wei­se seit An­fang des Jah­res Sound Uni­ted, stellt sich der Ma­rantz SR5012 dem Test ein 7-Ka­nal AV-Receiver mit 3D-Au­dio und 4k/ HDR-Vi­deo-Sektion. Zwar zeigt sich die­ser Ma­rantz mit ty­pi­schem, ein­zig­ar­ti­gen Bul­l­au­gen-Dis­play, bie­tet da­für aber nicht ganz so viel Aus­kunft wie die Mit­strei­ter. Nä­he­re In­for­ma­tio­nen, wie bei­spiels­wei­se über In- und Out­put, er­for­dern die Be­tä­ti­gung der In­fo-Tas­te an der Fern­be­die­nung. Oder über die ent­spre­chen­de Hi-Fi Re­mo­te App, die gut funk­tio­niert, sämt­li­che Be­dien­ele­men­te be­inhal­tet und ein be­que­mes Ums­wit­chen auf die HEOS-App er­mög­licht. Denn auch wenn kein H im Mo­dell­na­men auf­taucht hat man jüngst bei Ma­rantz die Mul­ti­roomKon­nek­ti­vi­tät in ak­tu­el­le Ge­rä­te in­te­griert.

Nicht ver­wun­der­lich, dass die­ses Test­ge­rät, was Me­nü­füh­rung oder ge­ne­rel­le Klang­ei­gen­schaf­ten be­trifft, dem AVR-X2400H äh­nelt. Doch für die 200 Eu­ro Dif­fe­renz sind un­ter an­de­rem zu­sätz­li­che Ein­gän­ge (ins­be­son­de­re die beim X2400H feh­len­de Ko­ax-Buch­se) an der Rück­sei­te auf­zu­fin­den. Auch bringt er mehr End­stu­fen-Power mit. Wie auch beim De­non müs­sen wir un­se­re bei­den Hö­hen­ka­nä­le an den mit „Back Sur­round“mar­kier­ten Buch­sen an­schlie­ßen. Wer sich bei der Erst­in­stal­la­ti­on vom Ein­rich­tungs­as­sis­ten­ten hel­fen lässt, wird aber durch das An­schluss-Pro­ce­de­re ge­lei­tet. Hier punk­ten D&M wie ge­wohnt mit prak­ti­schen Hin­wei­sen und schö­nen vi­su­el­len Gra­fi­ken, die auch tech­nisch we­ni­ger ver­sier­ten Usern die In­be­trieb­nah­me er­mög­li­chen. Wer nach er­folg­ter Einmess­au­to­ma­tik mit Au­dys­sey Mul­tEQ XT noch an der Ab­stim­mung fei­len möch­te, greift auf die ent­spre­chen­de Edi­tor-App zu­rück, die in­di­vi­du­el­le­re Ka­li­brie­rungs-Ein­stel­lun­gen zu­lässt. (sie­he Gra­fik Sei­te 54 un­ten). Das kos­tet ein­ma­lig 20 Eu­ro.

Hoch hin­aus

At­mos-Spea­ker las­sen sich an der De­cke, der Wand oder als Up­firing-Va­ri- an­te auf den Front- bzw. Sur­roun­dSpea­k­ern po­si­tio­nie­ren. Das Zu­sam­men­spiel der ein­zel­nen Laut­spre­cher er­folgt luf­tig-leicht und un­ge­zwun­gen. Da­bei wir­ken Na­tur­schau­plät­ze wie bei Eve­r­est sehr na­tür­lich. Das gilt auch für ei­nel­ne Ef­fek­te, die sau­ber plat­ziert wer­den. Bäs­se wer­den mit or­dent­lich Nach­druck und Prä­gnanz wie­der­ge­ge­ben, so macht Fil­me Gu­cken ein­fach Spaß. To­na­le Fein­hei­ten las­sen sich je Ein­gang ein­stel­len und ab­spei­chern, was kei­ne Selbst­ver­ständ­lich­keit ist.

Der Vi­deo-Sca­ler lie­fert fast iden­ti­sche Er­geb­nis­se wie der des X2400H und lässt sich eben­falls nur an- oder ab­schal­ten, aber nicht jus­tie­ren.

Fa­zit

Auch beim Ma­rantz pro­fi­tie­ren wir vom ge­sam­ten HEOS-Strea­m­ing- so­wie Mul­ti­room-Port­fo­lio. Seit Neu­es­tem ist da­bei auch Ama­zon Mu­sic in­klu­diert. Nicht nur auf­grund sei­ner klang­li­chen Per­for­mance macht er da­her den Test­sieg klar.

Gleicht der De­non FB (lin­ke Sei­te) bis aufs Haar: Der Ma­rantz Ge­ber weist kei­ne Ve­rän­de­rung auf. Prak­tisch sind die vier Kurz­wahl­tas­ten. Al­ter­na­tiv zum schlan­ken Ge­ber funk­tio­niert die Steue­rung über die App auch sehr gut. Rechts oben swit­chen wir um...

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