Test: Ver­gleich der 4K-Bea­mer

video - - INHALT - von Ro­land Seibt

UHD-Bea­mer müs­sen nicht mehr die Welt kos­ten. Wir ha­ben fünf 4K-Bea­mer un­ter 2000 Eu­ro ge­tes­tet.

Die Ul­tra-HD-Auf­lö­sung bringt vor al­lem bei gi­gan­ti­schen Bea­mer­bil­dern ech­te Vor­tei­le. Und die Prei­se pur­zeln. Mit of­fi­zi­el­len 1200 Eu­ro setzt Vie­wso­nic ei­nen neu­en Tief­punkt für 4K-Bea­mer, und Op­to­ma wie Acer kon­tern mit spe­zi­el­len Qua­li­täts­as­pek­ten. Wer die­se Run­de ge­winnt, wird in un­se­rem Labor aus­ge­foch­ten.

Es ist gar nicht so lan­ge her, da muss­te man noch fünf­stel­lig tief in die Ta­sche grei­fen, um sich 4K-Auf­lö­sung ins Heim­ki­no zu ho­len. Dann ka­men die DLP-Chips, die erst mit hal­ber, nun mit ei­nem Vier­tel der Ma­xi­mal­schär­fe ar­bei­ten und dies durch Pi­xels­hift kom­pen­sie­ren. Nur sind die re­sul­tie­ren­den Bild­punk­te grö­ßer als ein Vier­tel von Full HD, was ei­nen ex­zel­len­ten Füll­fak­tor (kein Flie­gen­git­ter), aber halt nicht die per­fek­te De­tail­auf­löung lie­fert. Im Test schlägt sich der Schär­feein­druck der neu­en Ein­stei­ger er­staun­li­cher­wei­se her­vor­ra­gend im Ver­gleich zu den al­ler­teu­ers­ten Kon­kur­ren­ten. Die wirk­li­chen Kri­tik­punk­te der Kipp­spie­gel­chen lie­gen wo­an­ders.

Wir ha­ben drei frisch auf dem Markt er­schie­ne­ne Mo­del­le mit 0,47”-DMD-Chip ge­tes­tet und sie ge­gen zwei Ge­rä­te von BenQ an­tre­ten las­sen, die wir be­reits frü­her vor­ge­stellt hat­ten und die uns als Re­fe­ren­zen der UHD-Ein­stiegs­klas­se die­nen. Da­bei scheint sich der Op­to­ma UHD40 tech­nisch recht nah am BenQ W1700 zu be­fin­den, wäh­rend der Vie­wSo­nic PX747-4k mit sei­nem Weiß­seg­ment-Farb­rad eher mit dem BenQ TK800 zu ver­glei­chen ist. Acer bie­tet für ein paar hun­dert Eu­ro zu­sätz­lich im M550 deut­lich mehr Sinn fürs Heim­ki­no, denn das Kon­zept von Mecha­nik und Elek­tro­nik ist ei­ne gan­ze Klas­se bes­ser als bei den ab­ge­speck­ten Mi­ni­mal­mo­del­len. Wenn da nur nicht ein paar es­sen­zi­el­le 4K-Bo­ni wie High Dy­na­mic Ran­ge und der er­wei­ter­te Far­b­raum wä­ren, was ganz an­de­re Her­aus­for­de­run­gen dar­stellt.

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