K&L Rup­pert droht die Plei­te

Der Mo­de­händ­ler steckt in der Kri­se und will sich nun sa­nie­ren. Auch Fi­lia­len könn­ten ge­schlos­sen wer­den

Wertinger Zeitung - - Wirtschaft -

Weg – al­so oh­ne Zwi­schen­händ­ler – in die Lä­den, so konn­te die Mo­de zu nied­ri­gen Prei­sen ver­kauft wer­den. In den ers­ten zehn Jah­ren er­öff­ne­ten die Brü­der zehn Fi­lia­len, da­nach ging die Ex­pan­si­on ste­tig wei­ter. Weil Karl Rup­pert nach ei­ge­nen An­ga­ben kei­nen Nach­fol­ger fin­den konn­te, über­nahm der bis­he­ri­ge Fi­nanz­vor­stand Bäch­le das Un­ter­neh­men.

Er bleibt nun auch wäh­rend des Schutz­schirm­ver­fah­rens Ge­schäfts­füh­rer, be­kommt al­ler­dings Un­ter­stüt­zung von dem Rechts­an­walt Chris­ti­an Ger­loff, der künf­tig eben­falls Ge­schäfts­füh­rer ist und die Sa­nie­rung vor­an­trei­ben soll. Ger­loff hat un­ter an­de­rem be­reits Escada und den Mo­de­händ­ler Wöhrl vor der Plei­te be­wahrt.

K&L kün­dig­te an, die 57 Fi­lia­len auf den Prüf­stand zu stel­len. Von Ge­schäf­ten, die Ver­lus­te ma­chen, will sich das Un­ter­neh­men tren­nen. Da­ne­ben will sich der Tex­til­händ­ler künf­tig auf Kern­sor­ti­men­te kon­zen­trie­ren. Auch das On­line-Ge­schäft soll aus­ge­baut wer­den.

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