Wer­ner Mül­ler

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Der Chef der RAG-Stif­tung im In­ter­view über die kri­seln­de Stahl­bran­che, den Koh­le­aus­stieg und ei­nen So­li für das Ruhr­ge­biet.

Wer­ner Mül­ler kommt im

Ju­ni 1946 in Essen zur Welt, zwei Mo­na­te vor der Grün­dung Nord­rhein-West­fa­lens. Er stu­diert Volks­wirt­schaft und Lin­gu­is­tik – und will ei­gent­lich Pia­nist wer­den. Doch es kommt an­ders. In sei­ner lan­gen Kar­rie­re prägt er die Ener­gie­po­li­tik des Bun­des­lands, aber auch Deutsch­lands ins­ge­samt, wie we­ni­ge an­de­re. Von 1973 bis 1980 ar­bei­tet Mül­ler für RWE, be­vor er als Lei­ter des Ener­gie­stabs und spä­te­rer Ge­ne­ral­be­voll­mäch­tig­ter zu Ve­ba kommt. Bun­des­wei­te Be­kannt­heit er­langt Mül­ler, als Ger­hard Schrö­der ihn von 1998 bis 2002 als Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­ter in sein Ka­bi­nett holt. Mül­ler ist maß­geb­lich an den Ver­hand­lun­gen zum Atom­aus­stieg be­tei­ligt. 2003 wech­selt er zur Ruhr­koh­le AG (RAG). Un­ter sei­ner Lei­tung wird der „wei­ße Be­reich“, al­so die Spar­ten Ener­gie, Chemie und Im­mo­bi­li­en, 2006 in das neue Un­ter­neh­men Evo­nik aus­ge­glie­dert, das Mül­ler bis En­de 2008 führt. Von 2005 bis 2010 ist er zu­dem Auf­sichts­rats­chef der Deut­schen Bahn. Seit De­zem­ber 2012 lei­tet er die RAG-Stif­tung, zu­dem ist er Auf­sichts­rats­chef von Evo­nik.

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