Ein­tracht kämpft um An­schluss

Wolfsburger Allgemeine - - SPORT -

BRAUN­SCHWEIG. Ei­gent­lich hat­te man bei­de Mann­schaf­ten an der Ta­bel­len­spit­ze der 2. Fuß­ball-Bun­des­li­ga er­war­tet. Doch wenn Uni­on Berlin und Ein­tracht Braun­schweig heu­te um 18.30 Uhr auf­ein­an­der­tref­fen, ist es eher ein klei­ner Kri­sen­gip­fel. Wer ver­liert, ver­passt den An­schluss.

Zwar ste­hen bei­de Ver­ei­ne nur zwei (Uni­on) be­zie­hungs­wei­se drei (Ein­tracht) Punk­te hin­ter dem Ta­bel­len­zwei­ten, aber die Er­geb­nis­se stimm­ten zu­letzt we­der in Berlin noch in Braun­schweig. Uni­on-Coach Jens Kel­ler knöpf­te sich sein Team des­halb un­ter der Wo­che vor. „Ich den­ke, dass sie hoch pres­sen wer­den. Da gilt es, ein Ge­gen­mit­tel zu fin­den“, sagt Ein­tracht-Trai­ner Tors­ten Lie­ber­knecht.

Al­ler­dings: Wer früh presst, läuft Ge­fahr, Kon­ter zu be­kom­men. Und die sol­len bei den Braun­schwei­gern end­lich bes­ser aus­ge­spielt wer­den. „Es geht um die Lust auf das 2:0“, sagt Lie­ber­knecht. Feh­len wer­den ihm Hend­rick Zuck, Ju­li­us Bia­da, Ste­ve Breit­kreuz und Patrick Schön­feld.

Be­glei­tet wird die Ein­tracht von gut 1600 Fans. „Dar­an sieht man, dass wir sehr wohl un­ter­stützt wer­den“, be­tont der Sport­li­che Lei­ter Marc Ar­nold an­ge­sichts der ak­tu­el­len Ver­stim­mun­gen zwi­schen dem Ver­ein und ei­nem Teil der An­hän­ger­schaft.

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