Ju­do-Hoch­burg Wolfsburg: Emp­fang für die eins­ti­gen VfL-Stars

Wolfsburger Allgemeine - - WOLFSBURG -

WOLFSBURG. Sie ha­ben al­les ge­won­nen, was es im Ju­do­sport zu ge­win­nen gibt – am Wo­che­n­en­de ist ein gro­ße Wie­der­se­hen für die ehe­ma­li­gen Welt­klas­se-Ju­do­ka des VfL Wolfsburg ge­plant. Hö­he­punkt ist ein Emp­fang am Sams­tag um 10 Uhr durch Bür­ger­meis­te­rin Bär­bel Weist im Rat­haus.

Sie sind Bot­schaf­ter der Sport­stadt Wolfsburg und des VfL. Die Me­di­en lob­ten sie als den FC Bay­ern des Ju­do­sports. Die Re­de ist von den ehe­ma­li­gen und er­folg­reichs­ten Ju­do­ka des VfL, die sich an die­sem Wo­che­n­en­de bei ih­rem Hei- mat­ver­ein tref­fen, um in Er­in­ne­run­gen zu schwel­gen und am Sonn­tag­vor­mit­tag im Do­jo des VfL auf dem Ge­län­de am Els­ter­weg noch ein­mal auf der Mat­te ge­mein­sam zu trai­nie­ren.

Vor al­lem in den 70iger und 80iger Jah­ren war der VfL das Non­plus­ul­tra im Deut­schen Ju­do­sport. Auf in­ter­na­tio­na­len Tur­nie­ren ein­schließ­lich der Olym­pi­schen Spie­le, der Welt- und Eu­ro­pa­meis­ter­schaf­ten sam­mel­ten die Ath­le­ten in grün-weiß 80 Me­dail­len, wa­ren elf­mal Deut­scher Mann­schafts­meis­ter, drei­mal Eu­ro­pa­cup­sie­ger, hol­ten 320 deut­sche Meis­ter­ti­tel, stell­ten 60 Pro­zent der Ju­do-Na­tio­nal­mann­schaft und ver­ei­nig­ten in ih­rem Team 275 DanGra­de (Meis­ter­gra­de). Die Na­men der Wolfs­bur­ger Ju­do­ka wa­ren welt­weit ein Be­griff – Olym­pia­sie­ger Frank Wie­ne­ke, Olym­pia­me­dail­len-Ge­win­ner Klaus Glahn, Alex­an­der von der Gro­eben, die Brü­der Sieg­fried und Je­an-Jac­ques Ko­mos­in­ski, Fred Ma­rhen­ke und vie­le mehr.

Klaus Glahn Frank Wie­ne­ke

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