Mos­kau will Me­di­en noch wei­ter kne­beln

Wolfsburger Allgemeine - - ERSTE SEITE -

MOs­KAu. Russ­land plant im Streit mit den USA um die stär­ke­re Kon­trol­le aus­län­di­scher Me­di­en ei­ne Ge­set­zes­än­de­rung, die auch deut­sche Ak­teu­re be­tref­fen könn­te. Der stell­ver­tre­ten­de rus­si­sche Par­la­ments­chef Pjotr Tol­stoi deu­te­te am Di­ens­tag in Mos­kau an, dass die Aus­wir­kun­gen weit­rei­chend sein könn­ten.

„Me­di­en, die auf dem Ge­biet ei­nes an­de­ren Staa­tes re­gis­triert sind und ent­we­der Geld oder an­de­re Mit­tel von aus­län­di­schen Struk­tu­ren er­hal­ten, könn­ten als aus­län­di­sche Agen­ten an­er­kannt wer­den“, sag­te Tol­stoi der Agen­tur In­ter­fax zu­fol­ge.

Mit dem Ge­setz­ent­wurf re­agiert Russ­land dar­auf, dass die USA un­ter an­de­rem dem rus­si­schen Aus­lands­sen­der RT vor­ge­schrie­ben ha­ben, sich als „aus­län­di­scher Agent“zu re­gis­trie­ren.

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