VW legt Be­richt zur In­klu­si­on vor

Wolfsburger Allgemeine - - WOLFSBURG -

WOLFS­BURG. Der Volks­wa­gen-Kon­zern hat sei­nen ers­ten Jah­res­be­richt zur In­klu­si­on vor­ge­stellt. Der Be­richt gibt ei­nen um­fas­sen­den Über­blick über er­folg­rei­che In­klu­si­ons­pro­jek­te bei VW. Zu­dem ver­mit­telt er mit kon­kre­ten Bei­spie­len, wie Wert­schät­zung, Bar­rie­re­frei­heit, Ge­bär­den­spra­che und Hör­ge­schä­dig­ten-Te­le­fo­nie In­klu­si­on im Ar­beits­all­tag bei Volks­wa­gen mög­lich ma­chen.

„In­klu­si­on geht uns al­le an. Nur wenn wir über das The­ma auf­klä­ren und zei­gen, wo und wie wir In­klu­si­on vor­an­trei­ben, wird sie im be­trieb­li­chen All­tag selbst­ver­ständ­lich“, sagt VW-Per­so­nal­vor­stand

Kar­lheinz Bles­sing.

Be­triebs­rats­chef Bernd Os­ter­loh be­tont: „Für uns Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter gilt ein fes­ter Grund­satz: Wert­schät­zung ist gleich Wert­schöp­fung. Das heißt: Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen sol­len ent­spre­chend ih­ren in­di­vi­du­el­len Fä­hig­kei­ten in den wert­schöp­fen­den Un­ter­neh­mens­pro­zes­sen mit­ar­bei­ten.“

Im ver­gan­ge­nen Jahr be­trug der An­teil schwer­be­hin­der­ter Men­schen an der Ge­samt­be­leg­schaft von Volks­wa­gen 7,7 Pro­zent und lag da­mit deut­lich über der ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­nen Quo­te von 5 Pro­zent.

Klaus Wenzel,

Ver­trau­ens­per­son der schwer­be­hin­der­ten Men­schen, sagt: „In­klu­si­on be­deu­tet, dass je­der Mensch am Zu­sam­men­le­ben in der Ge­sell­schaft gleich­be­rech­tigt teil­ha­ben kann. Bei Volks­wa­gen ar­bei­ten wir dar­an und ha­ben schon viel er­reicht. Seit 16 Jah­ren ha­ben wir zum Bei­spiel das Pro­jekt Wor­k2Work, in dem Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen Ar­beit fin­den, die nach Un­fäl­len oder schwe­rer Krank­heit ih­re bis­he­ri­gen Auf­ga­ben nicht mehr aus­üben kön­nen.“

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