Schäu­b­le will Re­form des Wahl­rechts

Wolfsburger Allgemeine - - POLITIK - Köp/rb

BER­LIN. Bun­des­tags­prä­si­dent Wolf­gang Schäu­b­le (CDU) will in der kom­men­den Wo­che mit den Frak­ti­ons­vor­sit­zen­den über ei­ne schnel­le Re­form des Wahl­rechts be­ra­ten. Das be­stä­tig­ten Frak­ti­ons­krei­se dem Re­dak­ti­ons­Netz­werk Deutsch­land (RND). Das Ge­spräch soll nach ge­gen­wär­ti­gem Stand am kom­men­den Don­ners­tag statt­fin­den.

Hin­ter­grund sind For­de­run­gen, auf Neu­wah­len vor­be­rei­tet zu sein, falls die Ge­sprä­che über ei­ne mög­li­che Gro­ße Ko­ali­ti­on schei­tern soll­ten. „Wir brau­chen ei­ne Lö­sung, die die De­mo­kra­tie in un­se­rem Land stärkt, den Bun­des­tag ar­beits­fä­hig hält und ei­ne wei­te­re Auf­blä­hung ver­hin­dert“, sag­te Lin­kenFrak­ti­ons­chef Diet­mar Bartsch dem RND.

Wie be­reits sein Vor­gän­ger Nor­bert Lam­mert (eben­falls CDU) hält auch Bun­des­tags­prä­si­dent Schäu­b­le ei­ne Ver­klei­ne­rung des Par­la­ments für not­wen­dig. Im neu­en Bun­des­tag sit­zen 709 Ab­ge­ord­ne­te – so vie­le wie nie zu­vor.

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