Stahl­fu­si­on: War­nung des Be­triebs­rats

Wolfsburger Allgemeine - - WIRTSCHAFT -

DUIS­BURG. Im Streit um die ge­plan­te Stahl­fu­si­on mit Ta­ta hat der Be­triebs­rat der Thys­sen­krupp-Spar­te da­vor ge­warnt, den Zu­sam­men­schluss ge­gen den Wil­len der Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter durch­zu­set­zen. An­sons­ten dro­he ein „tie­fer Ver­trau­ens­bruch“, warn­te der Be­triebs­rats­chef der Stahl­spar­te, Gün­ter Back.

Bei den bis­he­ri­gen Ge­sprä­chen sei man „kei­nen Mil­li­me­ter“wei­ter­ge­kom­men, be­klag­te Back. Die Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter for­dern ver­trag­li­che Job- und Stand­ort­ga­ran­ti­en. Um Be­we­gung in die Ge­sprä­che zu brin­gen, sei ge­plant, den bis zum 22. De­zem­ber er­ziel­ten Ver­hand­lungs­stand den mehr als 25 000 IGMe­tall-Mit­glie­dern in der Be­leg­schaft zur Ab­stim­mung vor­zu­le­gen.

Er ge­he da­von aus, dass ei­ne mög­li­che Ab­leh­nung durch die Be­schäf­tig­ten auch von den Ar­beit­neh­mer­ver­tre­tern im Auf­sichts­rat bei ih­rer Ent­schei­dung über die Fu­si­on be­rück­sich­tigt wer­de. Auch bei ei­ner Ab­leh­nung durch die Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter könn­te die Fu­si­on im Auf­sichts­rat je­doch be­schlos­sen wer­den.

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