EU-Kla­ge ge­gen Deutsch­land

Wolfsburger Allgemeine - - WIRTSCHAFT -

BRÜS­SEL. Die EU-Kom­mis­si­on ver­klagt Deutsch­land, weil Re­geln zur An­er­ken­nung von Be­rufs­ab­schlüs­sen auch nach knapp zwei Jah­ren noch nicht voll­stän­dig um­ge­setzt sind. Man wer­de vor dem EuGH ein Zwangs­geld von 62 203,68 Eu­ro pro Tag be­an­tra­gen, so die Kom­mis­si­on. Es geht um die ge­gen­sei­ti­ge An­er­ken­nung von Be­rufs­aus­bil­dung und -er­fah­rung in den 28 EU-Län­dern. Das soll Um­zü­ge von Er­werbs­tä­ti­gen und die Er­brin­gung von Di­enst­leis­tun­gen er­leich­tern. Ei­ne Richt­li­nie gibt Re­geln vor, die ei­gent­lich im Ja­nu­ar 2016 hät­ten rea­li­siert sein müs­sen. Am Pran­ger ste­hen auch Bel­gi­en und Frank­reich.

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