Nicht al­les muss je­dem ge­fal­len

Wolfsburger Allgemeine - - WOLFSBURG - VON KE­VIN NOBS

► Ge­ra­de deut­sche Be­hör­den ha­ben den Ruf, al­les re­gu­lie­ren zu wol­len. Vie­le Vor­ga­ben sind ei­ne gu­te Sa­che, bei an­de­ren er­schließt sich der Sinn erst auf den zwei­ten Blick – oder gar nicht. Nun gibt es in Wolfs­burg neue Si­cher­heits­be­stim­mun­gen. Von den Bei­spie­len (Text links) sind die meis­ten In­hal­te wohl eher un­strit­tig.

Ge­ra­de die Zäu­ne und Mau­ern: Na­tür­lich ist es sinn­voll, vor­zu­schrei­ben, dass Schutz­maß­nah­men wie St­a­chel­draht oder Scher­ben nur ab ei­ner be­stimm­ten Hö­he zum Ein­satz kom­men dür­fen. So kann sich kein Kind auf ei­ner Mau­er ver­let­zen, das nur kurz sei­nen Ball wie­der­ho­len will.

Un­mut dürf­te eher der Droh­nen-Pa­ra­graf her­vor­ru­fen. Wer so ein Flug­ge­rät be­sitzt, ge­ra­de mit Ka­me­ra, möch­te ger­ne spek­ta­ku­lä­re Auf­nah­men ma­chen. Man stel­le sich ei­nen schö­nen Pan­ora­ma-Flug bei Son­nen­un­ter­gang über den Al­ler­see vor! Da­ge­gen spricht das In­ter­es­se al­ler Be­su­cher, die nicht ge­filmt wer­den wol­len oder Angst vor ei­ner Droh­ne über ih­ren Köp­fen ha­ben. Nicht je­de Be­stim­mung muss je­dem ge­fal­len. Aber man soll­te sie ak­zep­tie­ren.

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