Star­ker Kol­lek­tiv­sieg

LU­XEM­BURG - KROA­TI­EN 3:0

Tageblatt (Luxembourg) - - Sport | Tischtennis - Pol Daix

Im ers­ten Plat­zie­rungs­spiel (Plät­ze 9-16) tra­fen die FLTT-Da­men auf Kroa­ti­en. Hier­bei galt man kei­nes­wegs als Au­ßen­sei­ter und woll­te un­be­dingt Re­van­che für die bit­te­re 2:3-Nie­der­la­ge aus der letz­ten Mann­schafts Welt­meis­ter­schaft neh­men. Im ers­ten Spiel stand Ni Xia Li­an (ER 22) der jun­gen Ma­te­ja Je­ger (75) ge­gen­über. Ni drück­te ihr Spiel die gan­ze Par­tie über ih­rer Geg­ne­rin auf, die so gar nicht zum Zu­ge kam. Die Lu­xem­bur­ge­rin hat­te über­haupt kei­ne Schwie­rig­kei­ten ge­gen Je­ger und setz­te sich sou­ve­rän mit 3:0 durch.

Es folg­te der Auf­tritt von Sa­rah de Nut­te (44) ge­gen Do­ri­na Sre­brn­jak (111). Lag De Nut­te am An­fang schnell durch ei­ne pas­si­ve Spiel­wei­se mit 3:7 zu­rück, so kämpf­te sie sich wie­der her­an, um an­schlie­ßend den ers­ten Satz mit 11:8 für sich zu ent­schei­den. Es war vor al­lem die Initia­ti­ve, das pas­si­ve Spiel ab­zu­le­gen und in ihr ge­wohnt schnel­les An­griffs­spiel über­zu­ge­hen, was De Nut­te den Satz­ge­winn ge­bracht hat. Im zwei­ten Satz ge­riet die Lu­xem­bur­ge­rin wie­der schnell in Rück­stand, konn­te die­sen auch nicht mehr auf­ho­len.

Im dar­auf fol­gen­den Durch­gang agier­te die Lu­xem­bur­ger Lan­des­meis­te­rin ag­gres­si­ver, was sich po­si­tiv auf den Spiel­ver­lauf aus­wirk­te. De Nut­te na­gel­te ih­re Geg­ne­rin auf de­ren Rück­hand fest und konn­te durch ers­te Top­spins mit viel Ef­fet ih­rer Geg­ne­rin Pro­ble­me be­rei­ten, so dass der drit­te Satz mit 11:7 ge­won­nen wur­de. Es folg­te ein Satz mit Hö­hen und Tie­fen.

Trotz ei­ner 7:3-Füh­rung und zwei Match­bäl­len für die Lu­xem­bur­ge­rin ging der Satz an Sre­brn­jak. Im Ent­schei­dungs­satz ließ De Nut­te ih­rer Geg­ne­rin aber kei­ne Chan­ce mehr und ge­wann mit 11:4, was ei­ne 2:0-Füh­rung für Lu­xem­burg mit sich brach­te. „Es war nicht mein bes­tes Spiel, es gab vie­le Auf und Abs. Im letz­ten Satz ha­be ich mir ge­sagt, dass ich mich Punkt für Punkt kon­zen­trie­ren muss, oh­ne mich bei Punkt­ver­lus­ten auf­zu­re­gen, da ich die bes­se­re Spie­le­rin bin und auch ge­win­ne, wenn ich den Ball auf dem Tisch hal­te“, so das Fa­zit von De Nut­te.

Nun konn­te Da­ni­el­le Kons­bruck (152) in ih­rem Spiel ge­gen Mi­re­la Du­rak (123) die Ent­schei­dung her­bei­füh­ren. Die Lu­xem­bur­ge­rin star­te­te fu­ri­os, um schnell mit 7:3 vor­zu­le­gen, ehe sie den Satz mit zu vie­len leich­ten Feh­lern noch her­gab.

Der wei­te­re Spiel­ver­lauf ent­wi­ckel­te sich zu ei­nem of­fe­nen Schlag­ab­tausch. Mal war es Kons­bruck, die das Spiel kon­trol­lier­te, mal die Kroa­tin Du­rak. So muss­te die Par­tie im 5. Durch­gang ent­schie­den wer­den. Hier war es dann die Lu­xem­bur­ge­rin, die stark auf­spiel­te und in den lan­gen Ball­wech­seln die Ober­hand be­hielt. So ge­wann dann auch Kons­bruck ihr Spiel ge­gen die hö­her ein­ge­stuf­te Kroa­tin mit 3:2.

Die FLTT-Da­men setz­ten sich mit ei­ner tol­len Kol­lek­tiv­leis­tung mit 3:0 ge­gen Kroa­ti­en durch und spie­len nun heu­te um die Plät­ze 9-12 ge­gen Frank­reich. „Im Ran­king lie­gen Frank­reich und Lu­xem­burg nicht weit aus­ein­an­der. Es könn­te al­so et­was wer­den“, er­klär­te De Nut­te die Aus­gangs­la­ge ge­gen die Fran­zö­sin­nen.

Da­ni­el­le Kons­bruck be­hielt im 5. Satz die Ner­ven und hol­te so den Match­point

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